Donnerstag, 23 Januar 2014 00:00

EM-Qualifikation für die Schweiz abgeschlossen

Nach drei Qualifikationsturnieren im letzten Jahr ist die Schweiz ausgeschieden und hat keine Chance mehr, sich für die EM 2014 zu qualifizieren. Die gesammelten Erfahrungen uaus den zahlreichen internationalen Vergleiche mit z.T. beachtlichen Resultaten (s. News Herren Elite) werden das junge Team von Uwe Sterzik jedoch sicher weiterbringen.

Die besten sechs Teams der dreistufigen Qualifikationsrunde – Georgien, Frankreich, Russland, Grossbritannien, die Ukraine und die Slowakei – werden nun in den Playoffs auf die Teams treffen, die an der EM 2012 die Plätze 7 bis 12 belegten (Spanien, Rumänien, Kroatien, Holland, Mazedonien und Türkei). In Hin- und Rückspielen werden so die zweiten sechs Teams für die EM 2014 in Budapest ausgespielt, welche das Feld mit Serbien, Montenegro, Ungarn, Italien, Deutschland und Griechenland ergänzen.

 

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Montag, 11 November 2013 00:00

Lob von höchster Stelle

Die fünf Niederlagen der Schweizer Nationalmannschaft in Porto am dritten Qualifikationsturnier zu den Europameisterschaften 2014 täuschen über das wahre Bild hinweg, welches die Schweizer auf dem internationalen Parkett hinterliessen. Trotz fehlendem Meisterschaftsrhythmus und körperlicher Unterlegenheit zeigte das hochmotivierte Team von Uwe Sterzik phasenweise gute spielerische Leistungen und hinterliess auch bei Gianni Lonzi, Chairman der FINA (Federation International de Natation), einen guten Eindruck.

Lonzi lobte die Schweizer, dass sie in allen drei Turnieren komplett angetreten waren und diese auch mit viel Engagement durchspielten. Dass dies keine Selbstverständlichkeit ist, zeigen die Beispiele von Bulgarien (Rückzug nach dem 1. Turnier), Slowenien (Ausstieg nach dem 2. Turnier) und Moldawien (nur mit 8 Spielern zum letzten Turnier angetreten).
„Wir brauchen für die Weiterentwicklung des Wasserballsports seriöse Verbände wie Swiss Waterpolo, die sich national für unseren Sport engagieren und sich international dem Vergleich stellen“, so das Lob von Gianni Lonzi an die Adresse der Schweizer Mannschaftsleitung.

Start gegen stärkste Gegner
Der Spielplan kam den Schweizern nicht gerade entgegen und verunmöglichte dem Team, gegen gleichwertige Gegner ins eigene Spiel zu finden. Mit Georgien (24:7) und der Slowakei (14:5) wurden ihnen gleich zu Beginn des Turniers die härtesten Brocken vorgesetzt – beide Teams qualifizierten sich denn auch für die nächste, entscheidende Qualifikationsrunde.

Gegen Portugal gelang es den Schweizern erstmals, das Spiel phasenweise in die Hand und eine knappe Führung in die Halbzeitpause zu nehmen. „Als dann das Spiel eng wurde, wurde nicht unbedingt zu unseren Gunsten gepfiffen“, beschreibt Headcoach Uwe Sterzik den weiteren Verlauf des Spiels. Erst ein Pfiff zwei Minuten vor Schluss – beim Stande von 9:6 für Portugal – eröffnete den Schweizern nochmals ein grosse Chance: Strafstoss und rote Karte gegen die Portugiesen. Den Fünfmeter verwandelte Kevin Müller sicher, der erste Pass nach dem von Sterzik genommenen Timeout endete jedoch bereits in den Händen des Gegners – 7:9-Niederlage.

Guter Start gegen Weissrussland
„4:1 nach dem ersten Spielabschnitt gegen Weissrussland – das war wohl das beste Viertel, das ich von diesem Team gesehen habe“, zeigt sich Headcoach Uwe Sterzik von der Leistung seines Teams im vierten Spiel begeistert. Doch dann ging die Kraft aus und die schwimmerisch wie auch athletisch starken Weissrussen setzten sich zum Schluss doch noch klar durch (16:8). „Wir waren schwimmerisch tot“, so das Fazit des Trainers.

Das Sonntagmorgenspiel gegen Malta stellte nochmals hohe Anforderungen an die letzten Reserven des jungen Schweizer Teams. Die Schweizer starteten vorsichtig und gingen mit ihren Kräften haushälterisch um, konnten das Spiel lange ausgeglichen gestalten. Doch auch in dieser Partie entschied zum Schluss die Athletik zu Ungunsten der Schweizer (10:4).

Was vom Turnier in Porto bleibt, ist für Uwe Sterzik ein Team, das sich hochmotiviert und mit viel Engagement der Herausforderung stellte, aus der Meisterschaftspause heraus ein international hochstehendes Turnier zu bestreiten, und das zusammengewachsen ist. „Das Turnier war super organisiert, die Unterbringung und das Essen vom Feinsten“, resümiert der Headcoach.

Entscheidende Phase der Qualifikation
Die besten sechs Teams der dreistufigen Qualifikationsrunde – Georgien, Frankreich, Russland, Grossbritannien, die Ukraine und die Slowakei – werden in den Playoffs auf die Teams treffen, die an der EM 2012 die Plätze 7 bis 12 belegten (Spanien, Rumänien, Kroatien, Holland, Mazedonien und Türkei). In Hin- und Rückspielen werden so die zweiten sechs Teams für die EM 2014 in Budapest ausgespielt, welche das Feld mit Serbien, Montenegro, Ungarn, Italien, Deutschland und Griechenland ergänzen.

(Montag, 11. November 2013 / wb)

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Montag, 04 November 2013 00:00

Jede Sekunde Spiel ist ein Gewinn

Mit dem Auftaktspiel gegen Georgien beginnt am kommenden Donnerstag, 7. November 2013, für die Schweizer Herren Nationalmannschaft in Porto das letzte von drei Qualifikationsturnieren für die Europameisterschaften 2014. Mehr als sich gegen innen und aussen bemerkbar zu machen und Präsenz auf europäischer Ebene zu markieren, kann die Zielsetzung für das Team von Uwe Sterzik nicht umfassen, denn dafür dürften die meisten Gegner wohl zu stark sein. Und dafür liegt das Turnier knapp drei Monate vor Meisterschaftsstart für die Schweizer auch zeitlich sehr ungünstig.

Oder anders gesagt ist der Schweizer Meisterschaftsmodus denkbar schlecht auf den internationalen Wettkampfkalender abgestimmt. Dazu kommt, dass von Februar bis April nur gerade zehn Meisterschaftsspiele stattfinden, richtig los geht es damit erst im Mai. „Solange wir Wasserball als Viertels- oder Halbjahressport betreiben, werden wir international nicht weiter kommen“, spricht Headcoach Uwe Sterzik Klartext. Deshalb soll der Modus voraussichtlich auf die übernächste Saison angepasst und der Meisterschaftsstart auf November vorgezogen werden – die Zustimmung der Vereine vorausgesetzt. Wünschenswert wären für Sterzik aber auch internationale Turniere auf Vereinsebene, an welchen die Schweizer Auswahl teilnehmen könnte.

Interessante Gegner
Im Gegensatz zu den beiden ersten Qualifikationsturnieren in Kranj und Košice trifft die Schweizer Auswahl in Porto mit Gastgeber Portugal und Malta erstmals auch auf südeuropäische Teams. Der letzte Vergleich mit Malta liegt schon einige Jahre zurück – 2008 verlor die Schweiz klar mit 6:14 gegen den Inselstaat. Gegen Portugal spielten die Schweizer 2008 und 2010 noch zwei Mal unentschieden, mussten sich aber dann 2012 im Rahmen des 6-Nationenturniers im tschechischen Brünn klar mit 13:6 geschlagen geben.

Zu einer Premiere kommt es für die Schweizer auch in der Partie gegen Georgien, das die Zwischenrangliste der EM-Qualifikation 2014 ungeschlagen und mit dem gleichen Punktetotal wie Frankreich und Russland anführt.

Ergänzt wird das Teilnehmerfeld durch das slowakische Team, welches die Schweiz zuhause in Košice mit 25:7 dominierte und die Weissrussen, gegen welche es im ersten Turnier beinahe zu einer Sensation gereicht hätte (9:7-Niederlage). „Die Weissrussen werden aber kaum noch einmal den Fehler machen und uns unterschätzen“, schwächt jedoch Uwe Sterzik allzu grosse Erwartungen ab.

Spass und Motivation
Seinen Spieler attestiert der Headcoach nach drei Kaderzusammenzügen eine hohe Motivation. „Wir haben gemacht, was zeitlich und finanziell möglich war“, schaut Uwe Sterzik auf die Vorbereitung zurück, in welcher vor allem gegen den bereits in der Meisterschaft engagierten Bundesligisten Esslingen die Unterschiede klar aufgezeigt wurden.

Weitere internationale Erfahrungen sammeln, lautet die Prämisse für Porto – für eine Überraschung müsste das von der aktuellen Rangliste der EM-Qualifikation her schwächste Team im Feld wirklich alles zusammenpassen. „Internationale Turniere wie das in Porto soll jedoch nicht nur das Team, sondern auch junge Spieler motivieren, alles dafür zu tun, um in der Schweizer Auswahl mitspielen zu können“, beschreibt der Headcoach eine weitere Zielsetzung, „und jede Sekunde, die wir spielen, ist ein Gewinn für die Spieler und für die Vereine.“

Interessant dürfte in Porto auch sein, wie sich die neuen Regeln auf das Spiel auswirken – und wie konsequent diese gepfiffen werden. Grundsätzlich könnten diese Neuerungen dem Schweizer Spiel entgegenkommen, wird doch durch diese der Körperkontakt in einigen Situationen etwas reduziert und das Spiel schneller gemacht.

Der Spielplan des EM-Qualifikationsturniers von Porto

Day 1

07/11/2013 - 17:00

Georgia

-

Switzerland

Day 1

07/11/2013 - 18:30

Malta

-

Belarus

Day 1

07/11/2013 - 20:00

Portugal

-

Slovakia

         

Day 2

08/11/2013 - 09:30

Switzerland

-

Slovakia

Day 2

08/11/2013 - 11:00

Malta

-

Georgia

Day 2

08/11/2013 - 12:30

Portugal

-

Belarus

         

Day 3

08/11/2013 - 17:00

Slovakia

-

Malta

Day 3

08/11/2013 - 18:30

Belarus

-

Georgia

Day 3

08/11/2013 - 20:00

Switzerland

-

Portugal

         

Day 4

09/11/2013 - 17:00

Switzerland

-

Belarus

Day 4

09/11/2013 - 18:30

Georgia

-

Slovakia

Day 4

09/11/2013 - 20:00

Malta

-

Portugal

         

Day 5

10/11/2013 - 09:30

Switzerland

-

Malta

Day 5

10/11/2013 - 11:00

Slovakia

-

Belarus

Day 5

10/11/2013 - 12:30

Portugal

-

Georgia

(Montag, 4. November 2013 / wb)

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Dienstag, 29 Oktober 2013 00:00

Schweiz verliert Testspiele gegen Esslingen

Intensiv getestet wurde an diesem Wochenende noch einmal am Neckarufer: Unter den Augen von Bundestrainer Nebojsa Novoselac (Berlin) dominierte der SSV Esslingen am vergangenen Wochenende drei anberaumte Testspiele gegen die Schweizer Nationalmannschaft relativ. Taktisch konnte der neue SSVE-Trainer Markus Hahn mit seinem Team für die gerade begonnene Saison noch an einigen Feinheiten arbeiten.

Das junge Schweizer Team, betreut von dem früheren deutschen Nationalspieler und Bundestrainer Uwe Sterzik, bereits in der ersten Partie beim 7:18 die Esslinger Überlegenheit anerkennen. Erschwerend für die Eidgenossen kommt allerdings hinzu, dass dort die Saison erst im Januar startet und sie sich daher gerade erst am Beginn einer langen Vorbereitungsphase befinden. Das wurde dann auch in der zweiten Partie am Sonnabendabend sowie dem dritten Vergleich am Sonntagmittag deutlich, die der SSVE ebenfalls für sich entscheiden konnte.

Dennoch waren die Einheiten für das Esslinger Team wichtig, konnten doch noch einmal vor allem taktische Varianten einstudiert bzw. verfeinert werden. SSVE-Trainer Markus Hahn konnte auf einen großen Kader zurückgreifen und gerade die Nicht-Stammspieler bekamen viel Einsatzzeit und konnten sich so für die Zukunft präsentieren.

Bundestrainer Nebojsa Novoselac war das ganze Wochenende vor Ort im Inselbad und beobachtete das Esslinger Spiel sowie im Besonderen natürlich seine Kandidaten für die Nationalmannschaft. Allerdings wollte sich der Bundestrainer nicht nur einen Überblick verschaffen, wie beim SSVE gearbeitet wird. Der 39jährige Serbe stand neben vielen geführten Gesprächen auch selbst am Beckenrand und arbeitete mit einzelnen Spielern, gab ihnen Tipps und zeigte Übungen für eine Weiterentwicklung der Athleten. Im Hinblick auf die gerade gestartete Saison war das Trainingswochenende gegen die Schweiz ein wichtiger Bestandteil der weiteren Vorbereitung für die kommenden Aufgaben – gut gerüstet geht der SSVE also in das große Derby am kommenden Sonnabend im Untertürkheimer Inselbad gegen den SV Cannstatt.

(Quelle: Pressemitteilung SSV Esslingen, Wolfgang Philipps, 28. Oktober 2013)

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Dienstag, 22 Oktober 2013 00:00

Fokus auf EM-Qualifikation in Porto

Im Hinblick auf das vom 8. – 10. November 2013 in Porto stattfindende 3. Turnier der Qualifikation für die Europameisterschaften 2014 trifft sich die Schweizer Herren Nationalmannschaft am kommenden Wochenende in Stuttgart zu einem weiteren Kaderlehrgang. Den Abschluss der Vorbereitungen bilden dann am 1. bis 3. November weitere Trainingseinheiten in Schaffhausen und Testspiele gegen die Gastgeber.

In Stuttgart wird das Team erstmals mit den neuen Regeln konfrontiert, die genau genommen nicht wirklich neu sind, jedoch in der Auslegung konsequenter geahndet werden sollen. Dabei geht es im Wesentlichen um die neue Formulierung, dass in der ersten Feldhälfte kein Kontakt zu einem Spieler, der einen Konter auslöst, stattfinden darf.

Headcoach Uwe Sterzik muss auch das Beste aus der herausfordernden Situation machen, dass seine Spieler erst seit einigen Wochen wieder im Aufbautraining stecken. In Stuttgart werden die Schweizer auf ein Esslinger Team treffen, für welches die Wettkampfphase bereits begonnen hat und welches sich am letzten Wochenende nur knapp mit 13:14 im Spitzenspiel der Liga gegen Hannover geschlagen geben musste.

Während des Kaderlehrganges werden die Schweizer auch einen prominenten Gast im Inselbad begrüssen können. Nebo Novoselac, ehemaliger Vereinstrainer von Spandau 04 Berlin und neuer deutscher Nationaltrainer, wird vor Ort seine Esslinger Nationalspieler beobachten.

Erstmals ein Aufgebot in die Schweizer Auswahl hat der junge Torwart von Lugano NPS, Andrea Maksimov, erhalten, der damit seinen Einstand in der Herren Nationalmannschaft feiern kann.


(Dienstag, 22. Oktober 2013 / wb)

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Mittwoch, 01 Mai 2013 17:54

Heimvorteil am 6-Nationen-Turnier in Frauenfeld

Frauenfeld-Thurgau
Vom 14. bis 16. Juni 2013 geniesst die Schweizer Wasserball Nationalmannschaft am 6-Nationen-Turnier in Frauenfeld Heimvorteil.
 
Das Herren Eliteteam der Schweizer Wasserball Nationalmannschaft nimmt vom 14. bis 16. Juni 2013 am 6-Nationen-Turnier in Frauenfeld teil. Gegner der Schweiz sind dabei die Nationalmannschaften aus Dänemark, Tschechien, Irland, Österreich und - nach der kurzfristigen Absage von Schweden - ein noch zu bestimmendes sechstes Team. Mit Dänemark und Tschechien gastieren zwei Teams in der Thurgauer Metropole, die wie die Schweiz die EM-Qualifikation bestreiten werden.

Diese Verhandlungen laufen zur Zeit auf Hochtouren, wie OK-Mitglied und Chef Leistungssport von Swiss Waterpolo, Martin Wehrli versichert. "Unsere Hoffnungen liegen auf Schottland, in den nächsten Tagen sollte es sich zeigen, ob es klappt", zeigt sich der ehemalige Natispieler zuversichtlich. In nur drei Monaten Vorbereitungszeit hat das Organisationskomitee des SC Frauenfeld diesen Anlass aus dem Boden gestampft. Und die Organisatoren hoffen nicht nur auf gutes Wetter, sondern auch auf ein groses Zuschauerinteresse - budgetiert haben sie vorsichtig mit gesamthaft 1'000 Zuschauern. 

Doch wo und wann sonst - wenn nicht in Frauenfeld - können Freunde des Wasserballsports so hochkarätige Spiele geniessen. Auf nach Frauenfeld! (Mittwoch, 1. Mai  2013 / wb))

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