Dienstag, 29 September 2015 11:05

Talent Treff Tenero

Seit vielen Jahren treffen sich zweimal im Jahr über 500 junge Nachwuchstalente aus verschiedenen Sportarten in Tenero, am Ufer des Lago di Maggiores zum Talent Treff. Der 3T (Talent Treff Tenero) wurde 2001 anlässlich der Einweihung des CST (Centro Sportivo Tenero) ins Leben gerufen und wurde vom 20. bis 25. September bereits zum 25. Mal veranstaltet.

Wir waren beim Herbstcamp mit einem Nachwuchsteam der U17 Damen (18 Teilnehmer) sowie mit einem Herrenteam U19 (20 Teilnehmer) in Tenero vertreten. Betreut wurden die Talente bei den Damen von Coach Robert Jobst und der Team Managerin Evelyn Thomas sowie bei den Herren von Coach Janos Halapi und dem Team Manager Werner Stohler.

Während des Camps konnten wir unter optimalen Bedingungen zwei Trainingseinheiten pro Tag im Wasser über jeweils zwei Stunden absolvieren. Ergänzt wurden die Trainingstage mit Gymnastik-, Kraft- und Theorie-Einheiten sowie von ergänzenden Angeboten der Swiss Olympic und dem BASPO.

Wie schon im Frühjahr hatten wir eine super Woche und alle konnten sportlich und mental viel dazu lernen. Das Wetter hat auch bis auf einem Tag mitgespielt und unsere Gruppe ist weiter zusammengewachsen.

Der nächste Talent Treff findet 2016 vom 1. bis 6. Mai statt. Auch im nächsten Jahr wollen wir wieder mit einer Damen- und Herrenmannschaft teilnehmen und damit unseren Nachwuchstalenten die Möglichkeit geben sich stetig weiter zu entwickeln.

(Coach, Damen-Nachwuchs Robert Jobst)

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Dienstag, 14 Oktober 2014 00:00

Der Wasserballnachwuchs im Tutti Talenti in Tenero

Bei strahlendem Sonnenschein trafen die 11 Athletinnen und 16 Athleten der U17 am Sonntag, 21. September 2014 im CST in Tenero ein. Neben Aktivitäten und Events im Zeichen von Swiss Olympic bot die 3T-Woche optimale Trainingsbedingungen im und ausserhalb des Beckens. Beim offiziellen 3T Opening am Sonntag wurden die Athletinnen und Athleten begrüsst und mit ihrer Wochenaufgabe, dem Cup-Song, vertraut gemacht (eine Aufgabe, welche mit Event von Donnerstagabend von allen Athletinnen und Athleten erfolgreich erfüllt wurde).

Montag bis Freitag standen täglich 4 Stunden Wasser, ein bis zwei Krafteinheiten und zusätzlich Mitte Woche eine spezielle Koordinationslektion auf dem Programm. Sprich, die U17 Herren um Janos Halapi und Werner Stohler absolvierten in dieser Woche rund 32 Trainingsstunden. Bei den U17 Damen waren es 28 Stunden; wobei das gemeinsame Training mit den Synchronschwimmerinnen am Mittwochmorgen die Beine mehr als nur beanspruchte und auf spielerische Weise die Paralellen beider Sportarten aufzeigte. Der Einsatz und die Leistungsbereitschaft in beiden Wasserball Teams war sehr gut und der Team Spirit unter- und miteinander grossartig, so dass gemeinschaftliche Aktionen zum festen Bestandteil in der Woche wurden.

Auch die Coaches und Team-Betreuer waren in dieser Woche gefordert, um gemeinsam mit ihren Talenten die Weichen für die bevorstehenden Zielanlässe zu stellen. Wir bedanken uns an dieser Stelle bei unseren Spielerinnen und Spielern für die tolle und disziplinierte Woche und bei Swiss Olympic und dem CST für die super Organisation – wir freuen uns auf das Wiedersehen in Mai 2015! 

Janos Halapi, Coach Herren U17
Werner Stohler, Teamchef Herren U17/U19 und Trainer U17 Damen
Evelyn Thomas, Teammanagerin Nachwuchs und Damen

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Mittwoch, 02 Oktober 2013 00:00

Die Damen im 3T Camp in Tenero

Vom 22. bis 28. September 2013 trainierten auch die Schweizer Wasserballdamen im 3T-Camp in Tenero. Aufbauend auf das Trainingslager vom Juli in Belgrad sollte es ein weiterer Schritt in der Vorbereitung auf die U19 Europameisterschaften im nächsten Jahr gemacht werden. Damit dieser Weg kontinuierlich weiter verfolgt werden kann, hatte Headcoch André Kiefner für jede Spielerin, die in Belgrad dabei war, und die an der U19 EM spielen will, individuelle Athletik-, Kraft- und Schwimmtrainingspläne geschrieben. Die Motivation der Spielerinnen in Belgrad war so hoch gewesen wie noch nie und liess einiges erhoffen…

Leider musste über die Jahre immer wieder beobachtet werden, dass nach einem Trainingslager das Erlernte nicht in den Vereinen weiterentwickelt, sondern teilweise gar zurückentwickelt wurde. Dem sollten die Trainingspläne vorbeugen. Vor allem erhoffte sich der Coach, auf einem höheren Level in das Trainingslager einsteigen und einen grösseren Fortschritt erzielen zu können. Schon in Belgrad wurde den Spielerinnen vermittelt, dass das Trainingslager in Tenero vor allem für Training im Sprintausdauerbereich und für die Beinarbeit genutzt werden sollte. Dementsprechend hatte André Kiefner allen Spielerinnen für sieben Wochen individuelle Trainingspläne im Schwimmen, basierend auf ihren Bestzeiten, erarbeitet und ihnen zukommen lassen.

Zuerst Ernüchterung...
Die Mannschaftssitzung am Sonntag brachte die grosse Ernüchterung: Von geplanten 18 Spielerinnen waren nur deren zehn angereist – darunter alle Spielerinnen, die in Belgrad waren. Im ersten Meeting stellte sich schnell heraus, dass jede einzelne Spielerin zusätzlich zu ihrem normalen Training im Verein trainiert hatte. Vor allem Lauftraining und Athletik wurde ergänzend trainiert. Im Wassertraining konnte, ausser bei den Thunerinnen, der Schwimmtrainingsplan des Naticoaches selten oder meist gar nicht umgesetzt werden. Dafür wurden mehrere, durchaus plausible Gründe angegeben. Hier besteht in Einzelgesprächen mit den jeweiligen Trainer noch Potential zur Verbesserung der Situation. Erfreulich war jedoch, dass ausnahmslos alle Spielerinnen hoch motiviert waren und sich auf das Trainingslager freuten!

Am Montag wurde nach einem halbstündigen Ausdauerlauf im GA1 mit dem Krafttraining begonnen. Dafür hatte der Headcoach für jede Spielerinn alle Basisübungen für die Rumpfmuskulatur zusammengestellt und ausgedruckt, so dass jede Spielerin die Übungen dann auch zu Hause weiter machen kann. Im Krafttraining wurden alle Übungen durchtrainiert und die Schwerpunkte erarbeitet. Danach kam die erste Wassereinheit. Dort wurde der erste Schwimmtest durchgeführt: 8 x 22,5m (eine Bassinbreite). Die Zeiten, die geschwommen wurden, waren nicht sehr aussagekräftig, da es keinerlei Vergleichswerte gab. Aber der Tenor der Spielerinnen war interessant: "Ich hätte schon noch gekonnt, aber es ging nicht schneller. Kraft habe ich noch genug!" oder "Als ich so richtig Fahrt aufgenommen hatte, war es schon zu Ende!"Danach trainierten die Damen noch verschiedene Beinübungen und Schnelligkeitsübungen.

...dann hartes Training
Am Montagnachmittag und den darauffolgenden Tagen wurde im intensiven Bereich (ca. Stufe 16/17 nach Borg, oder 7-8 nach der modifizierten Borgskala) trainiert. In der Theorie besprachen das Team noch ihr Commitment, welches auf Basis der in Belgrad erarbeiteten Charta von den Spielerinnen in ihrem Sinne bis Ende Woche überarbeitet wurde.
Die Stimmung der Athletinnen war durchweg sehr gut, ebenso die Motivation, die Trainingseinstellung, die Umsetzung der Aufgaben teilweise hervorragend. Den grössten Qualitätssprung machte Sanja Badulescu, die in diesem Trainingslager in jeder Trainingseinheit für alle anderen als Vorbild galt. Schwimmerrisch setzte sie immer wieder Akzente und riss somit das Team bei den harten Sprinttests immer wieder mit. Ballbehandlung und Beinarbeit waren sehr gut, vor allem wenn die Spielerinnen "beissen" musste.
Das erste Mal in Tenero hatte keine Spielerin irgendeine Verletzung oder benötigte ein Tape! Kopfschmerzen, Muskelkater oder leichte Zerrungen wurden ignoriert oder galten als nicht erwähnenswert. Headcoach André Kiefner zieht eine positive Bilanz: „Es hat mir als Trainer unglaublich viel Spass gemacht, so eine Mannschaft zu trainieren, und ich denke, dass mit diesen Spielerinnen zu rechnen ist!“
Kurzer Hand konnte für Sonntagabend noch Schiedsrichterin Ursula Wengenroth aufgeboten werden um für den gesamte Nachwuchs am Mittwochabend über die neuen Regeln zu referieren und sich allen Fragen zu stellen. Das Feedback der Spielerrinnen und Spieler hierzu war hervorragend.
In der Auswertung der Mannschaft zu den neuen Regeln waren sich alle einig: Das Wasserballspiel wird aller Voraussicht nach erheblich dynamischer und schneller mit verstärkten spielerischen Akzenten. Dieser Entwicklung wurde mit dem Trainingslager in Tenero Rechnung getragen.
Das Fazit von Headcoach André Kiefner: „Das Trainingslager war das beste in Tenero, seit dem ich dabei bin! Meine wichtigste Aufgabe besteht darin, den Kader sofort zu erweitern und noch zehn Spielerinnen dazuzuholen. Wenn das gelingt und die Stimmung im Team bleibt, werden wir eine gute Mannschaft zur U19 EM aufbieten können.“

(Text auf Basis des Schlussberichtes von André Kiefner)

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Sonntag, 29 September 2013 00:00

Tutti talenti a Tenero: Positive Bilanz

Die Wasserball-Verantwortlichen ziehen nach dem „Tutti talenti a Tenero“ eine positive Bilanz: In allen Bereiche – schwimmerisch, balltechnisch, kraftmässig etc. – konnte intensiv und gut trainiert werden.

Während insgesamt 17 Stunden trainierten die 18 Nachwuchssportler, aus denen die neue U17-19-Nationalmannschaft gebildet werden soll, im Wasser, zusätzliche sieben Stunden im Kraftraum.  

„Die Jungs haben viel profitiert, viele Erfahrungen gesammelt, und das Wichtigste: alle fuhren zufrieden wieder nach Hause“, fasst Nachwuchscoach Janos Halapi die Woche zusammen.

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Samstag, 21 September 2013 00:00

3T Tenero: Neuorientierung in der Nachwuchsförderung

Am Sonntag, 22. September 2013, beginnt in Tenero das „Tutti talenti a Tenero“ – das einwöchige grosse Treffen Schweizer Nachwuchssportlerinnen und –sportler. Für die 21 Nachwuchswasserballer von Swiss Waterpolo bildet dieses Trainingslager auch den Auftakt zu einem neuen Konzept der Nachwuchsförderung.

Ausschlaggebend für eine Neuorientierung und -konzipierung waren die mässigen Erfolge der U19- Nationalmannschaft 2012 und des U19-Auswahlteams 2013 im Rahmen der Europameisterschaftsqualifikation. Obschon beide Teams intensiv auf diese Anlässe vorbereitet wurden und der Verband auch Geld dafür sprach, blieb nicht viel mehr übrig als Ernüchterung. Und die Gewissheit, dass etwas geändert werden muss.

Keine U19-EM-Qualifikation
Auf den Versuch, sich mit dem U19-Team für die Europameisterschaften 2014 zu qualifizieren, verzichtet Swiss Waterpolo. Dafür wird mit den Jahrgängen 1997/1998/1999 und den stärksten Spielern des Jahrgangs 2000 längerfristig und intensiver auf die U17-Europameisterschaftsqualifikation 2015 und die U19-Europameisterschaftsqualifikation 2016 hingearbeitet.
Beide Nachwuchsteams werden in der Vorbereitungszeit 2014/2015 (U17) bzw. 2016 (U19) aktiv an der Nationalliga-B-Meisterschaft teilnehmen, da das Niveau der zweithöchsten Spielklasse in etwa dem der europäischen Nachwuchselite entspricht.

In NLB-Meisterschaft integriert
Der Jahrgang 1997 ist bereits jetzt als Verstärkung in der Nationalliga-B-Meisterschaft 2013/2014 integriert, mit dem Ziel, die U19-EM-Qualifikation 2016 mit den Jahrgängen 1998/99ern zu bestreiten. Die Jahrgänge 1995/1996, die für die U19-EM-Quali 2014 vorgesehen waren, werden bereits ins erweiterte Kader der Elite-Nationalmannschaft integriert, damit kein talentierte Spieler verloren geht.
Das Fazit ist so einfach wie klar: Um international Fuss zu fassen, ist definitiv mehr Aufwand nötig. Dementsprechend werden mit den Spielern, die für dieses Programm in Frage kommen. entsprechende Vereinbarungen getroffen.


(Samstag, 21. September 2013 / wb)

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Sonntag, 15 September 2013 00:00

Talent-Treff Tenero 3T

Über 500 Nachwuchsathletinnen und -athleten der nationalen Sportverbände trainieren während einer Woche gemeinsam im Tessin. Die Trainingswoche «Tutti talenti a Tenero» bietet den jungen Sportlerinnen und Sportlern die Möglichkeit, sich zusammen mit anderen Talenten weiterzuentwickeln.

Der Talent Treff Tenero ist ein wesentliches Element der Umsetzungsmassnahmen im Bereich der Nachwuchsförderung des «Konzept des Bundesrates für eine Sportpolitik in der Schweiz». Am 3T sind rund 30 Instruktorinnen und Instruktoren beschäftigt. Es sind hauptsächlich Sportlehrpersonen und Sportstudierende der Eidg. Hochschule für Sport Magglingen EHSM.

Am Talent-Treff Tenero 3T haben die Jugendlichen Nachwuchsathletinnen und -athleten die Möglichkeit, eine Woche lang unter optimalen Bedingungen zu trainieren, den Austausch unter Athletinnen und Athleten zwischen den verschiedenen Sportarten und unter den verschiedenen Sprachregionen zu pflegen sowie den Teamgeist und Motivation unter den Nachwuchstalenten zu stärken.

Auch im kommenden 3T, welches vom 22. bis 28. September 2013 stattfinden wird, wird Swiss Waterpolo wieder mit einer Gruppe von Nachwuchssportlerinnen und -sportlern vertreten sein. Swiss Waterpolo wünscht allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern viel Spass!


(Sonntag, 15. September 2013 / wb)

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Donnerstag, 23 Mai 2013 00:00

Entscheidung für oder gegen den Sport?

Zum 50jährigen Jubiläum Centro Sportivo Tenero CST hat das Sportmuseum Schweiz im CST eine Ausstellung konzipiert und realisiert. In deren Mittelpunkt stehen Entscheidungssituationen als einschneidende Momente im Alltag und im Werdegang junger Athletinnen und Athleten. „Your Choice!“ funktioniert interaktiv und crossmedial und sensibilisiert über ein App in einem Dilemma-Spiel für das Thema „Sportbindung vs. Dropout“.

Entscheidungen fallen uns nicht so leicht wie andere Handlungen, denn eine Entscheidung ist immer die Wahl einer Handlungsalternative. Doch so wenig es nie nur eine Art und Weise, wie eine Situation erlebt wird, gibt, so wenig gibt es nur eine mögliche Reaktion. Die Vielzahl von Möglichkeiten muss damit auf eine einzige realisierbare Handlungsoption reduziert werden. Und oft mündet eine Entscheidungssituation in ein Dilemma, in einer Situation, die wohl zwei Möglichkeiten der Entscheidung bietet, die aber beide zu einem unerwünschten Resultat führen.


Wirkung und Nebenwirkung
Wir treffen eine Entscheidung, wenn wir das Gefühl haben, dass diese eine Wirkung haben könnte. Doch haben diese oft auch Nebenwirkungen - nicht selten sind Leute mit den besten Absichten diejenigen, die das Schlimmste anrichten oder unscheinbar erscheinende Entscheidungen haben grosse Folgen haben und umgekehrt sehr wichtig erscheinende Entscheidungen bleiben ziemlich irrelevant.
Jugendliche werden im Rahmen ihrer Persönlichkeitsfindung regelmässig mit Entscheidungssituationen konfrontiert, im Sport haben junge Athletinnen und Athleten zudem ständig zwischen gegensätzlichen Bereichen zu entscheiden: zwischen ihren Freunden und dem Coach, zwischen Gewinnen und Verlieren oder zwischen Freizeit und Training.

Teufelskreis der Entscheidung
Jede Entscheidungen birgt für die Entscheidenden die Ungewissenheit, was zu tun ist. Dies ist die Qual vor der Wahl, die sich nach der Entscheidung zu einer Qual nach der Wahl ändert. Denn die Ungewissenheit bleibt – die Ungewissenheit, die falsche Entscheidung getroffen zu haben. Auch wenn gewählt wurde – man hätte auch anders wählen können. Und wenn sich eine Entscheidung als Fehlentscheidung herausstellt, ist eine weitere Entscheidung notwendig – die Tortur geht weiter.
„Entscheidungen brauchen Illusionen als Geburtshelfer“, ist Uwe Schimank, Autor des Buches „Die Entscheidungsgesellschaft“, überzeugt. Illusionen, die uns aber auch täuschen können – beispielsweise bei der Entscheidung, ob wir etwas in Angriff nehmen sollen oder nicht. Denn oft schätzen wir die Schwierigkeiten, die uns erwarten könnten, als geringer ein, als sie wirklich werden; auf der anderen Seite schätzen wir den Nutzen, den eine Entscheidung erzielen soll, als zu hoch ein.

Spielerischer Umgang
Die Ausstellung „Your Choice!“ spielt mit der Situation der Entscheidung im Spannungsbereich „Sport oder etwas anderes“ und umkreist den Begriff „Dropout“ spielerisch, ja teils provozierend. Die Ausstellung sensibilisiert so für die Entscheidungsdilemmas, denen junge Sportlerinnen und Sportler ausgesetzt sind.
Die Ausstellungsbesucherinnen und -besucher haben jeweils die Wahl zwischen drei Entscheidungsmöglichkeiten zu echten Entscheidungssituationen, welche zehn Sportstars aus ihrer Biographie erzählen.
Die Antworten der Besucher werden gespeichert und direkt nach der Wahl der Antwort zeigt die App visuell auf, wie die andere Ausstellungsbesucherinnen und -besucher entschieden haben. Zudem erfährt man, wie sich der jeweilige Sportstar entschieden hat und wieso.
Mit der Antwort haben die Besucher damit schon eine erste Hürde überwunden, die des Nichtentscheidens. „Uns Menschen ist etwas Wesentliches verloren gegangen – die Nichtentscheidung“, meint der deutsche Soziologe Ulrich Beck. Doch auch die Nichtentscheidung ist nur nach einer Entscheidung möglich.


(23. Mai 2013 / wb)

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Freitag, 03 Mai 2013 23:22

Talente unter sich

Am Sonntag, den 5. Mai 2013, rückten 15 Juniorinnen und 16 Junioren von Swiss Waterpolo ins Trainingscamp 3T, „Tutti i Talenti a Tenero“ ins Centro sportivo in Tenero CST ein. Zusammen mit Nachwuchsathletinnen und –athleten anderer Sportarten – gesamthaft kamen rund 500 Nachwuchssportler – haben die jungen Sporttalente die Möglichkeit, während dieser Woche unter optimalen Bedingungen ihr Talent weiterzuentwickeln.

Neben dem sportartspezifischen Training in der eigenen Sportart stehen natürlich auch der Austausch unter jungen Menschen, die sich dem Leistungs- und Spitzensport verschrieben haben, sowie der Austausch mit Nachwuchssportlerinnen und –sportlern aus anderen Sprachregionen im Fokus. Möglichkeit dazu geben auch gemeinsame Programme in Ergänzungssportarten und Lektionen im Bereich Koordination, ein Gigathlon und Leistungstests.

Unter dem Motto „Respekt your Body“ wird jedoch nicht nur das Training, sondern werden auch Wohlbefinden, Regeneration und Ernährung ein zentrales Thema sein. Daneben sollen aber auch die olympischen Werte Freundschaft, Respekt und Höchstleistung gelebt und mit Talenten aus anderen Sportarten geteilt werden.

Für den Headcoach der Schweizer Juniorinnen von Swiss Waterpolo, André Kiefner, nimmt das „3T“ in Tenero einen hohen Stellenwert in der Jahresplanung ein: „Für eine Woche können wir optimale Trainingsbedingungen nutzen, können Neues ausprobieren und testen und von einem interessanten Erfahrungsaustausch mit Vertreterinnen und Vertreten aus andern Sportarten profitieren. Dies gilt für Sportlerinnen und Sportler wie auch für die Coaches gleichermassen.“

Seit drei Jahren beteiligt sich Swiss Waterpolo an diesem Zusammenzug, der ein wesentliches Element der Umsetzungsmassnahmen der Nachwuchsförderung des „Konzeptes des Bundesrates für eine Sportpolitik in der Schweiz“ ist. Für Kiefner bietet dieser Talent-Treff aber auch die Möglichkeit, eigene Talente aufzubieten und zu sichten, die vor einem möglichen Sprung in ein Auswahlteam stehen.
Das Lager wurde am Sonntag in Anwesenheit der Rollstuhlsportlerin Edith Hunkeler und Vertretern aus Sport, Politik und Wirtschaft eröffnet. Bereits am Montag besuchet eine Delegation aus dem Kanton St. Gallen unter der Führung von Regierungsrat Stefan Kölliker das Camp. (Dienstag, 7. Mai 2013 / wb)

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