Rückblick und Vorschau

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Bild: Barbara Moosmann (Geschäftsführerin SSCHV) ehrt die Swiss Waterpolo Champions Sanja Badulescu und Oliver Fröhli.

Im Rahmen eines ausgedehnten Sitzungs- und Ausschusswochenendes sowie der Champions Gala des Schweizerischen Schwimmverbandes in Ittigen und Bern ehrte Swiss Waterpolo seine Athletinnen und Athleten, stellte aber auch gleichzeitig die Weichen für die Saison 2014 sowie die weitere Entwicklung.

In der Meisterschafts- und Leistungssportsitzung, im Vereinstreffen der Regionalligen sowie im Ligaausschuss NLA/NLB wurden basisdemokratisch die Grundlagen für den neuen Meisterschaftsmodus gelegt, der nun von der Direktion ausgearbeitet und ab der Saison 2014/15 gelten wird, und die Aktivitäten der Auswahlmannschaften festgelegt. In der Sportversammlung standen dann neben weiteren Traktanden auch die verschiedenen Ehrungen auf dem Programm.

Best Players and Coaches
Als bester Spieler der letzten Saison wurde Milan Petrovic vom SC Kreuzlingen, als beste Spielerin Erika Brunner vom SC Horgen geehrt; als bester Nachwuchsspieler wurde Mattieu Maréchal von Carouge Natation ausgezeichnet. Oliver Fröhli und Stefan Velikov (beide SC Horgen) wurden für 80 bzw. 70 Länderspielen mit einer silbernen, Kevin Müller (SC Frosch Aegeri) und Ricardo Lucato (SV Basel) für 43 bzw. 41 Länderspielen mit einer Bronzenen Auszeichnung geehrt.

Zum besten Referee wurde Massimo Castrilli, zum besten Coach Sirko Roehl vom SC Kreuzlingen ernennt. Aus dem Team des Schweizermeisters 2013 kommt auch der Topscorer Rudi Vacho (111 Treffer), bei den Damen erzielte Nikoletta Kotsidou vom SC Winterthur mit 75 Toren am meisten Treffer.

Champions Gala
Im Rahmen einer festlichen Champions Gala, die vom Schweizerischen Schwimmverband im Stade de Suisse durchgeführt wurde, repräsentierten die beiden Captains der Auswahlmannschaften, Sanja Badulescu (SC Frosch Aegeri) und Oliver Fröhli (SC Horgen) Swiss Waterpolo und ihre Sportart selbstbewusst und sympathisch.

Herausforderungen für Auswahlteams
Beiden Teams stehen in dieser Saison interessante Standortbestimmungen auf dem internationalen Parkett bevor. Die Herren verteidigen im März in Limerick (Irland, 14. – 16.3.2014) ihren Sieg am 6-Nationenturnier 2013 – neu in einem Teilnehmerfeld von 8 Mannschaften.

Die Frauen spielen ein internationales Turnier in Darmstadt (6. – 8. Juni 2014), ein 6-Nationenturnier vor heimischer Kulisse (voraussichtlich Thun, 17./18. August 2014) sowie die U19-Europameisterschaften in Rom (7. – 14. September 2014). Noch ausstehend ist der Entscheid, ob die Schweizer Frauen den Weg über eine Qualifikation nehmen müssen oder direkt qualifiziert sind.

Für die Nachwuchsteams gehört neben den traditionellen Talentwochen in Tenero sicher das 6-Nationenturnier im tschechischen Brno zum Höhepunkt dieser Saison.

(Sonntag, 19. Januar 2014 /wb)

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