Spielberichte EM-Qualifikation - Gorzow

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Berichte von allen drei Spieltagen.

Men’s European Water Polo Championships 2018 / Qualification Tournament Round II, Gorzow (Poland)

 EM Quali RoundII 2017 Elite Herren 733x478 Kopie


Freitag, 6.Oktober 2017:
In 8 Minuten Spiel verloren

Die Schweizer Equipe startete mit Pressing fulminant und lag im ersten Viertel bis kurz vor Schluss stets in Front. Zwei Sekunden vor Viertelsende konnten die Belarussen erstmals in Führung gehen.

Vorangegangen war eine Verletzung vom Schweizer Centerverteidiger Bjelajac, der das Spiel fortan von der Bank aus verfolgen konnte. Dies führte kurzfristig und letztendlich verheerend zu einer Unordnung im Schweizer Spiel, welche die Belarussen im 2. Viertel konsequent ausnutzten. Sie legten im 2. Abschnitt fünf Tore vor. Die Schweizer hatten aber im Überzahlspiel genügend Chancen, die Partie zumindest ausgeglichen zu gestalten. Sie wirkten jedoch im Spiel mit einem Mann mehr zu überhastet und zu unkonzentriert, und bauten so den Gegner umso mehr auf. Die weiteren Viertel verliefen ausgeglichen. Torhüter Schmukis Paraden hielten Sterziks Team im Spiel. Die Weissrussen zeigten ihre Stärke in den schnellen Kontern, welche sie oftmals erfolgreich abschlossen. Es war kurz gesagt, nicht der Abend des Schweizer Teams. Gegen eine solch homogene Mannschaft wie Belarus werden die kleinsten Fehler hart bestraft. Die sich bietenden Torgelegenheiten wurden vergeben. Sowas rächt sich auf diesem Niveau blitzschnell. Es bieten sich nun gegen die Polen und Israel die Möglichkeit zur Revanche. Aber dazu ist in allen Belangen eine deutliche Leistungssteigerung von Nöten.


Belarus – Switzerland 14:5
(4:3, 5:0, 4:2, 1:0)
Schweiz: Schmuki, Carballo (1), Lucato, Herzog M. (Captain; 1), Milovanovic M., Milovanovic N. (2), Herrmann, Velikov, Albers, Bjelajac, Damjanov, Pleyer (1)

Strafen: 8/7  
Refrees: Haentschel/Belevtsov
Zuschauer: 150                
Ort: Schwimmstadion Gorzow

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Samstag, 7.Oktober 2017: Mit Kampfeswillen zum Remis 

Trainer Sterzik forderte im Vorfeld von seiner Mannschaft unbändigen Kampfeswillen und Emotionen, um die schwache Darbietung gegen Weissrussland auszubügeln. Die Spieler setzen dies um, und konnten im ersten Viertel mit 2:1 in die Pause gehen. Die ersten acht Minuten war hart umkämpft und jedes Team versuchte, das Spieldiktat für sich zu gewinnen. Erfreulicherweise konnte Bjelajac trotz Riss im Finger, zwar schmerzverzehrt, wieder mittun, was der Defensive zu mehr Stabilität verhalf.
Der zweite Abschnitt verlief dann nicht nach dem Gusto der Schweizer, nutzten die Polen doch zwei Überzahlsituationen kaltblütig zum Torerfolg aus. Mit drei platzierten Weitschüssen lagen die Osteuropäer schon bald mit 6:2 Toren in Front. Dem Sterzik Team gelang in dieser Phase einfach kein Tor. Erst als Pleyer nach fast einer Viertelstunde Spielzeit und erfolglosem Anrennens endlich die Lücke fand, war der Knoten geplatzt. Die Akteure zeigten eine unglaubliche Moral und Kampfbereitschaft, und begannen, den scheinbar aussichtslosen Rückstand sukzessive aufzuholen. Es rollte fortan nur noch ein Zug, nämlich der der Schweizer auf das Polen Tor. Herrmann erzielte ein herrliches Center Tor und zum Schluss kam der starke Auftritt von Pablo Carballo. Routiniert und abgebrüht netzte er zweimal ein, womit der Ausgleich zum 7:7 und somit auch das Schlussresultat feststand.
Die Eidgenossen kämpften bis zum Schluss beherzt. Jeder Spieler setzte sich voll ein und sie gaben den Glauben an eine mögliche Wende nie auf. Am Sonntag steht die letzte Begegnung gegen die überraschend starken Israeli auf dem Spielplan. Der Sieger dieser Partie wird sich dann den zweiten Platz im Turnier notieren lassen können.

Polen– Switzerland 7:7
(1:2, 3:0, 2:1, 1:4)
Schweiz: Schmuki, Carballo (3), Lucato, Herzog M. (Captain), Milovanovic M., Milovanovic N., Herrmann (1), Velikov, Albers, Bjelajac (1), Damjanov, Pleyer (2)
Strafen: 5/4 Refrees: Haentschel/Alves
Zuschauer: 250
Ort: Schwimmstadion Gorzow

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Sonntag, 8.Oktober 2017: Grenzen aufgezeigt  (NEU!)

Die Affiche gegen Israel versprach Einiges, trafen doch beide Teams in ihrer Wasserballgeschichte das erste Mal aufeinander. Die Israeli, über die man bisher wenig wusste, entpuppten sich als eigentliche Überraschungsmannschaft. Ihre unorthodoxe Spielweise forderte auch Trainer Sterzik heraus, seine Akteure taktisch optimal einzustellen.
Im ersten Umgang verschaffte sich der Gegner schon den gewünschten Vorteil. Mit aggressivem Pressing setzte er die Schweizer unter Druck. Sie hatten kaum die Möglichkeit, ein vernünftiges Passspiel aufzuziehen, geschweige denn, sich erfolgversprechende Torchancen zu erarbeiten.
Der zweite Spielabschnitt verlief ähnlich. Coach Sterzik stellte von Zone auf Pressing um. Es gelang seiner Mannschaft nun vermehrt, in Tornähe zu kommen und Ausschlüsse zu erhalten. Leider funktionierte das Spiel mit einem Mann mehr nicht wunschgemäss, etwas Zählbares schaute dabei nicht heraus. Dies im Gegensatz zum Gegner, der seine Chancen gnadenlos verwertete.
Das dritte Viertel begann so, wie das zweite endete. Ein Konter über rechts reichte aus, um das Skore der Israel auf 7:1 zu erhöhen. Weitere Treffer in Überzahl folgten. Damjanov konnte nach gut einer Viertelstunde das nächste Schweizer Tor erzielen.
Im letzten Umgang traf der Gegner wieder in Überzahl und Velikov durfte einen schnellen Konter erfolgreich abschliessen.
Schlussendlich stand das Endresultat von 3:10 fest. Dem Schweizer Team muss man Einsatz und Kampfeswille bis zur letzten Sekunde zugutehalten. Es fehlte einfach an der Effizienz im Überzahlspiel und an platzierten Schüssen. Der gegnerische Torwart ist diesbezüglich Meister seines Fachs.

Zum Schluss darf folgendes Fazit gezogen werden. Die Schweizer Equipe absolvierte mit Ausnahme der ersten Begegnung ein ordentliches Turnier. Man darf nicht vergessen, dass vier 17- und 18 jährige Spieler im Team stehen, und diese auch schon zum eigentlichen Stamm gehören. Aufgrund der heimischen Meisterschaftspause war der physische Formstand leicht getrübt. Zudem weht in der zweiten Qualifikationsrunde ein rauerer Wind, der Rhythmus ist höher und Fehler werden auf diesem Niveau sofort bestraft. Die Torhüter haben viel Qualität und es braucht schon platzierte Schüsse, um zum Erfolg zu kommen.  Nichts desto trotz war die Leistungsbereitschaft jederzeit da. Die Mannschaft präsentiere sich, wie schon in den vorangegangen Turnieren homogen, und sieht nun der Auslosung zum Play-off Spiel zur endgültigen  EM-Teilnahme in Barcelona gespannt entgegen.

Schweiz – Israel 3:10
(1:4, 0:2,1:3,1:1)
Schweiz: Schmuki, Carballo (1), Lucato, Herzog M. (Captain), Milovanovic M., Milovanovic N., Herrmann, Velikov (1), Albers, Bjelajac, Damjanov (1), Pleyer.
Strafen: 7/7   Refrees: Alves/Belevtsov
Zuschauer: 200                 
Ort: Schwimmstadion Slowankia, Gorzow

 

Berichte/Foto:Teammanager R.Stöckly

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 Resultate

Spielplan:

6.Oktober 2017
17.00 BLR-SUI 14:5
18.30 POL-ISR 7:8

7.Oktober 2017
17.00 BLR-ISR 9:4
18.30 POL-SUI 7:7

8.Oktober 2017
08.30: POL-BLR 5:9
10.00: SUI-ISR 3:10

 

Vendredi 6 octobre 2017: Partie perdue en 8 minutes

L'équipe suisse a démarré avec un excellent début avec Pressing et a toujours été en première ligne au premier quart jusqu' à peu de temps avant la fin. Deux secondes avant la fin du quart, les Bélarusses ont pu prendre l'avantage pour la première fois.

Le match a été précédé d'une blessure du défenseur central suisse Bjelajac, qui a pu suivre le match depuis la banque. Cela a entraîné un désordre dans le jeu suisse, que les Bélarussiens ont constamment exploité au 2ème quart-temps. Ils ont marqué cinq buts en Section Deux. Mais les Suisses ont eu suffisamment d'occasions de maintenir l'équilibre dans le match des points. Mais ils semblaient trop hâtifs et trop inconscients dans le jeu avec un seul homme, et ils ont donc construit leur adversaire encore plus. Les autres quartiers étaient quittes. Le gardien de but Schmukis Parades a maintenu l'équipe de Sterzik en jeu. Les Bélarussiens ont montré leur force dans les contre-attaques rapides, qu'ils ont souvent réussies. Ce n'était pas la soirée de l'équipe suisse. Les plus petites erreurs sont sanctionnées contre une équipe aussi homogène que la Biélorussie. Les chances de marquer étaient perdues. Ce genre de chose peut prendre sa revanche à ce niveau en un éclair. Les Polonais et Israël ont maintenant la possibilité de riposter contre les Polonais et Israël. Mais à tous les égards, cependant, une augmentation significative des performances est nécessaire.

Bélarus - Suisse 14:5
(4:3,5:0,4:2,1:0)
Suisse: Schmuki, Carballo (1), Lucato, Lucato, Duke M. (Capitaine; 1), Milovanovic M., Milovanovic N. (2), Herrmann, Velikov, Albers, Bjelajac, Damjanov, Pleyer (1)

Pénalités: 8/7
Arbitres: Haentschel/Belevtsov
Nombre de spectateurs: 150
Lieu: Stade de natation de Gorzow

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Samedi 7 octobre 2017: Avec la volonté de se battre pour le tirage au sort

A l'approche du match, le sélectionneur Sterzik a demandé à son équipe de faire preuve d'une volonté et d'une émotion débridée pour lutter contre la Biélorussie. Les joueurs ont mis cela en action et ont pu commencer la pause avec un score de 2:1 au premier quart. Les huit premières minutes ont été difficiles et chaque équipe a essayé de gagner le match. Heureusement, malgré une fissure au doigt, Bjelajac a pu se joindre de nouveau à l'équipe, bien qu'il ait été douloureux, ce qui a aidé l'équipe défensive à devenir plus stable.
Le deuxième tronçon n'allait pas aussi loin que les Suisses le souhaitaient, les Polonais exploitant deux situations de dépassement pour gagner le but. Avec trois tirs longs, les Est-européens se sont rapidement retrouvés en tête avec 6:2. L'équipe Sterzik n' a tout simplement pas marqué un seul but dans cette phase. Ce n'est que lorsque Pleyer a finalement trouvé l'écart après un quart d'heure d'appel infructueux, que le noeud a éclaté. Les acteurs ont fait preuve d'un moral et d'un esprit combatif incroyables, et ont commencé à rattraper progressivement l'arriéré apparemment sans espoir. Dès lors, un seul train roulait, à savoir le train suisse jusqu' à la porte polonaise. Herrmann a marqué un magnifique but au centre et c'est finalement Pablo Carballo qui a réalisé la bonne performance. Il a utilisé la balle deux fois, ce qui était une routine et brûlé, établissant ainsi l'égalisation 7:7 et le résultat final.
Les Confédérés combattirent courageusement jusqu' à la fin. Chaque joueur était pleinement engagé et n' a jamais renoncé à la croyance en un éventuel revirement de situation. Dimanche, la dernière rencontre contre les joueurs israéliens étonnamment forts est prévue dimanche. Le vainqueur de ce match pourra alors enregistrer la deuxième place du tournoi.

Pologne - Suisse 7:7
(1:2,3:0,2:1,1:4)
Suisse: Schmuki, Carballo (3), Lucato, Lucato, Duke M. (Capitaine), Milovanovic M., Milovanovic N., Herrmann (1), Velikov, Albers, Bjelajac (1), Damjanov, Pleyer (2)
Pénalités: 5/4

Arbitres: Haentschel/Alves
Nombre de spectateurs: 250
Lieu: Stade de natation de Gorzow

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Dimanche 8 octobre 2017: Limites signalées (NOUVEAU!)

Les deux équipes se sont rencontrées pour la première fois de leur histoire. Les Israéliens, dont on connaissait peu de choses jusqu' à présent, se sont avérés être une véritable équipe surprise. Leur style de jeu peu orthodoxe a mis l'entraîneur Sterzik au défi de préparer ses joueurs de la meilleure façon possible.
Lors du premier contact, l'adversaire a déjà obtenu l'avantage désiré. Il a mis la Suisse sous pression avec un pressurage agressif. Ils n'avaient que peu de chances de faire une passe décente, et encore moins d'avoir une chance de marquer.
La deuxième partie du jeu était similaire. L'entraîneur Sterzik est passé de Zone à Pressing. Son équipe a maintenant pu se rapprocher du but et être exclue de la compétition. Malheureusement, le jeu avec un seul homme n' a pas fonctionné comme prévu, quelque chose de comptable n' a pas semblé venir de nulle part. C'était en contraste avec l'adversaire qui exploitait impitoyablement ses chances.
Le troisième trimestre a débuté par le deuxième trimestre. Une contre-attaque sur la droite suffisait pour porter le score d'Israël à 7-1. D'autres hits suivirent.

Resultats 

 

Read 671 times Last modified on Sonntag, 08 Oktober 2017 16:22

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