Dienstag, 06 März 2018 09:18

Nur ein einziges Team gibt sein Debüt auf der europäischen Hauptbühne

Die Qualifikation für die 33. Wasserball-Europameisterschaft (14. bis 18. Juli) ist beendet. An diesem Wochenende wurden Spiele des Rückspiels in den Playoffs der Männer und Frauen ausgetragen.

Die Favoriten ließen keine Überraschungen zu. Bei den Meisterschaften in Barcelona wird es nur einen Neuankömmling geben. Die israelische Frauenmannschaft wird zum ersten Mal in der Geschichte auf der europäischen Hauptbühne antreten.

 

HERREN

Nahezu alle Fragen in den Playoffs der Männer wurden nach dem 1ten Durchgang beantwortet. Nur zwei Duelle waren vor dem Rückspiel offen gewesen. Vor einer Woche besiegte Weißrussland in Minsk Malta mit 8:7, während die Begegnung zwischen der Ukraine und der Türkei in Charkiw (Ukraine) ohne Sieger endete (8:8).

Im Rückspiel ließen die maltesischen Wasserballer die Entscheidung nicht zu spät fallen und schlugen Weißrussland in ihrem Heimspiel in Gzira überzeugend. Malta führte im ersten Drittel mit 5:1. Anfang des dritten Quartals wurde alles klar. Malta, das vom Torschützenkönig der Europameisterschaft 2016, Steve Camilleri (7 Tore), unterstützt wurde, ging mit 10:5 in Führung und blickte nie zurück (16:9). Malta wird bei den kontinentalen Meisterschaften zum zweiten Mal in der Geschichte stattfinden, nach dem 15. Platz in Belgrad vor zwei Jahren.

Die Türkei kontrollierte bei den Europameisterschaften 2016 das zweite Spiel gegen die Ukraine von Anfang an. Bis zum letzten Drittel war der Rückstand nie größer als zwei Tore. Die ukrainischen Wasserballer kämpften hart, doch als die Türkei mit 10:6 Minuten und anderthalb Minuten vor Schluss eine 4-Tore-Führung erzielte, gab es für die Besucher keinen Weg zurück.

Frankreich, Rumänien, Deutschland, die Niederlande, die Slowakei und Rumänien haben neue überzeugende Siege errungen. Die fünf Mannschaften (9. bis 13. Platz bei den vorangegangenen Meisterschaften in Belgrad) haben bewiesen, dass sie nicht in der gleichen Gewichtsklasse mit ihren jeweiligen Gegnern liegen. Georgien (14. Platz in Belgrad 2016) hatte im Duell mit Israel keine Probleme. Nach einem 12:1-Sieg in Tiflis zeigten die Geografen in Netanya nicht alles, was sie konnten, aber sie schlugen den Rivalen zum zweiten Mal (11:10).

 

DAMEN

Interessanter waren die Playoffs der Frauen.

Die israelische Frauenmannschaft wird die einzige Mannschaft sein, die ihr Debüt bei den Europameisterschaften geben wird. Nach dem Sieg gegen Portugal im Hinspiel (14:10) in Netanya vor zwei Wochen hat Israel einen weiteren Sieg errungen, diesmal als Gastmannschaft in Oeiras (11:9).

Die Türkei besiegte die Slowakei und schied dank eines großen Comebacks im Ziel des Rückspiels aus. Die erste Begegnung, die in Kosice stattfand, endete mit einem Unentschieden von 11:11. Die Slowaken führten am Ende des dritten Drittels mit 8:7 und lagen in der Mitte des vierten Viertels des Spiels in Istanbul mit 9:8 vorn. Die Gastgeber erzielten im Ziel zwei Tore, um ein Ticket nach Barcelona zu gewinnen (10:9).

Serbien hat sich im ersten Spiel gegen die Ukraine (10:8) im eigenen Pool einen schlanken Zwei-Tore-Vorsprung verschafft. Sie haben in der Ukraine viel besser gespielt. Die Heimmannschaft erzielte ihr einziges Tor in der 8. Minute (1:2). In den folgenden drei Perioden baute Serbien "eine Mauer" vor seinem Tor auf und erzielte einen 6:1-Sieg.

Die Überraschung des Tages kam von Rumänien, das Deutschland mit 9:6 besiegte, aber der Sieg bedeutete für die Rumänen nicht viel, da Deutschland sie im ersten Spiel (22:14) demolierte.

Frankreich und Kroatien sowie Serbien und Israel besiegten in beiden Spielen ihre jeweiligen Gegner.

33. EUROPÄISCHE WASSERBALL-EUROPAMEISTERSCHAFTEN, QUALIFIKATIONEN
MEN, Play-offs, 2. Etappe

Schweiz-Frankreich 5:12 (1:3, 1:3, 1:3, 3:3, 0:3), gespielt in Uster, 1. Runde 1:18
Tschechische Republik-Rumänien 6:17 (1:5, 1:4, 1:3, 3:5), gespielt in Brünn, 1.Runde 5:20
Deutschland-Polen 23:6 (6:1, 6:0, 7:1, 4:4), gespielt in Düsseldorf 1. Runde 21.:2
Litauen - Die Niederlande 6:14 (1:4, 0:5, 2:3, 3:2), gespielt in Alytus, 1.Runde 7:28
Slowakei - Portugal 9:2 (1:0, 4:0, 3:1, 3:1, 1:1), gespielt in Kosice, Hinspiel 16:4
Israel-Georgien 10:11 (4:5, 2:4, 3:2, 1:0), gespielt in Netanya, 1. Runde 1:12
Malta-Weißrussland 16:9 (5:2, 3:3, 5:2, 3:2, 3:2), gespielt in Gzira, 1.Runde 7:8
Truthahn-Ukraine 10:7 (3:1, 0:2, 2:0, 5:4), gespielt in Istanbul, Hinspiel 8:8.

Bereits qualifiziert: Titelverteidiger Serbien Montenegro, Ungarn, Kroatien Russland, Italien, Griechenland und Spanien.

DAMEN, Play-offs, 2. Etappe

Türkei - Slowakei 10:9 (4:2, 1:1, 2:5, 3:1), gespielt in Istanbul, Hinspiel 11:11.
Kroatien - Tschechische Republik 14:9 (4:1, 4:1, 4:1, 2:4, 4:3), gespielt in Zagreb, 1.Runde 9:6
Portugal - Israel 9:11 (3:4, 3:4, 3:4, 2:2, 1:1), gespielt in Oeiras, 1.Runde 10:14
Ukraine - Serbien 1:6 (1:2, 0:2, 0:2, 0:1, 0:1), gespielt in Kharkiv, 1. Runde 8:10
Rumänien - Deutschland 9:6 (2:3, 2:2, 2:2, 2:1, 3:0), gespielt in Izvorani, 1.Runde 14:22
Schweiz - Frankreich 3:16 (2:1, 1:5, 0:6, 0:4), gespielt in Uster, 1. Runde 1:19
Bereits qualifiziert: Titelverteidiger Ungarn, Niederlande, Russland, Griechenland, Italien und Spanien.

Die Auslosung der Meisterschaften findet am Mittwoch (7. März) in Barcelona statt. In der Vorrunde werden die 16 Herrenmannschaften in vier Gruppen zu je vier Mannschaften aufgeteilt. Die Frauen treten in zwei Gruppen zu je sechs Mannschaften an.

RANKINGS BEI DEN 32. EUROPAMEISTERSCHAFTEN (BELGRAD 2016)
Männer

1. Serbien
2. Montenegro
3. Ungarn
4. Griechenland
5. Spanien
6. Italien
7. Kroatien
8. Russland
9. Frankreich
10. Rumänien
11. Deutschland
12. Niederlande
13. Slowakei
14. Georgien
15. Malta
16. Türkei

Frauen

1. Ungarn
2. Niederlande
3. Italien
4. Spanien
5. Griechenland
6. Russland
7. Frankreich
8. Deutschland
9. Serbien
10. Portugal
11. Kroatien
12. Türkei

Text von  Waterpology (übersetzt ins Deutsche)

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Dienstag, 19 September 2017 09:42

Modus U20 Women 2017/2018

Vorrunde:   # U20 Women Modus:  
    1 Team U20 Women 1 Einfachrunde in Turnierform
Finalrundenturnier am Schluss
    2 Team U20 Women 2 
    3 Team U20 Women 3
    4 Team U20 Women 4
    5 Team U20 Women 5    
    6 Team U20 Women 6    
    7 Team U20 Women 7    
    8 Team U20 Women 8    
Published in Spielbetrieb

Dienstag, 19 September 2017 09:35

Modus NLD 2017/2018

Vorrunde: # NLD Modus:
  1 Team NLD 1 Hin- und Rückspiel 
  2 Team NLD 2   
  3 Team NLD 3  
  4 Team NLD 4  
  5 Team NLD 5  
  6 Team NLD 6  
  7 Team NLD 7  
  8 Team NLD 8  
       
Semi Final # Semi Final NLD  
  HF 1 1° Team NLD 4° Team NLD
  HF 2 2° Team NLD 3° Team NLD
  HF 1 4° Team NLD 1° Team NLD
  HF 2 3° Team NLD 2° Team NLD
  HF 1 1° Team NLD 4° Team NLD
  HF 2 2° Team NLD 3° Team NLD
       
       
Final Playoff # Finalrunde NLD  
  FR 1 Sieger HF 1 Sieger HF 2
  FR 2 Sieger HF 2 Sieger HF 1
  FR 3 Sieger HF 1 Sieger HF 2
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Mittwoch, 29 Juni 2016 17:20

EU Nations Prag

Nachbericht

(Text als PDF auf Deutsch und auf Italienisch unten im Anhang)

Vom 16. bis 19. Juni fand in Prag (CZE) der "EU Nations Cup" statt, wo sich in fünf Partien 10 Frauennationalteams duellierten. Die Gruppen waren wie folgt unterteilt:

Gruppe A: Südafrika, Slowakei, Österreich, Schottland, England
Gruppe B: Israel, Irland, Schweiz, Wales, Tschechien

Nach drei intensiven Tagen, konnten die Südafrikanerinnen vor Tschechien und Israel, das Turnier für sich entscheiden.

Für die Schweizer Damennationalmannschaft fiel das Ergebnis recht positiv aus, mit zwei überzeugenden Siegen gegen Irland (13-5) und Wales (11-0) und drei Niederlagen. Schlussendlich ging das Spiel um Platz fünf gegen England verloren (14-6). Zusätzlich zu den Spielergebnissen und der Schlussplatzierung war für den neuen Cheftrainer Arnaldo Castelli vor allem sehr wichtig, dass sich die Spielerinnen von Spiel zu Spiel steigern und Verbesserungen erbringen konnten.

„Ich bin sehr glücklich über die Schlussplatzierung, aber vor allem über die Spielweise, welche die Frauen in diesen drei Tagen aufzeigten. Es war nicht leicht für das Team und mich, da wir uns vor diesem Turnier noch nicht kannten und noch nie gesehen hatten, da ich erst ab dem 1. Juni 2016 das Amt als Headcoach innehabe. Aber von Spiel zu Spiel haben sich die Frauen verbessert und sehr viel Selbstbewusstsein gewonnen; sei es jede einzelne Spielerin oder das ganze Team als Einheit. Dies war das Wichtigste. Meine Anweisungen wussten sie sofort im Wasser umzusetzen. Ich bin mir sicher, dass unsere Frauennationalmannschaft, wenn sie die notwendige Arbeit leistet, in den kommenden Monaten noch von sich zu reden machen und wichtige Ziele erreichen wird. Das erste haben wir in Prag erreicht, denn wie mir gesagt wurde, konnten wir die ersten beiden internationalen Siege überhaupt auf Elite-Stufe erzielen. Ich bin sehr glücklich für mein Team und für den Verband, welcher stets daran geglaubt und in die Förderung investiert hat. Ich fühle mich geehrt als Trainer in Erinnerung zu bleiben, welcher bei den ersten Siegen der Frauennationalmannschaft dabei gewesen war.”

Für die Schweizerinnen begann das Turnier jedoch nicht auf beste Art und Weise, da sie am ersten Wettkampftag zwei Niederlagen gegen Israel (3-8) und die klar besser eingestuften Tschechinnen (13-1) einfuhren. Während diesen Spielen zeigte sich klar, dass die Frauen das Gefühl im Wasser noch nicht gefunden hatten und so vereinzelte technische Fehler nicht verhindert werden konnten. Am deutlichsten war es bei der Morgenpartie, bei welcher die Spielerinnen noch ein bisschen „eingerostet“ waren und Zeit benötigten, um neues Selbstvertrauen zu gewinnen.
Am zweiten Tag konnte das Selbstvertrauen wiedergefunden werden, so wurden die Irinnen im Morgenspiel klar mit 13-5 geschlagen. Nach einem geglückten Start und 5-0 Toren, konnten die Schweizerinnen den Vorsprung sogar bis auf 7-1 ausbauen, anschliessend verteidigen und sogar Energie für das nächste Spiel einsparen.

Nach dem historischen ersten Sieg konnten die Schweizerinnen am Nachmittag sogar nachdoppeln. In einer absolut perfekten Leistung besiegten sie Wales mit 11-0. Wenn man die einzelnen Viertel betrachtet (3-0; 3-0; 3-0; 2-0), erkennt man mit welcher Stärke verteidigt und über das Spiel hinweg mit hoher Konzentration und Ausdauer ans Werk gegangen wurde, obwohl trotzdem ein paar klare Torchancen verpasst blieben. Diese beiden Siege führten die Schweizer Damennationalmannschaft in das Spiel um Platz 5 gegen England.

Das Spiel gegen England, welches am Sonntagmorgen stattfand, war auf alle Fälle das schwierigste Spiel, da zuvor bereits vier Spiele stets am Rande der psychischen und physischen Fähigkeiten gespielt worden waren. Doch auch bei diesem Spiel zeigten die Spielerinnen viel Selbstvertrauen, Kampfgeist und Sicherheit, welche sie während diesen drei Tagen erworben hatten. So zeigten sie eine starke Hälfte gegen den als stärker eingestuften Gegner in diesem Turnier. Bemerkenswert war der Wille der Schweizerinnen bis zum Ende zu kämpfen und so einen guten Eindruck zu hinterlassen und deshalb bis zum Spielende mit viel Mut angriffen.

Wir sind uns sicher, dass dieses Turnier ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu künftigem internationalem Erfolg war. Die historischen Siege waren nicht nur von grosser Wichtigkeit für die Spielerinnen selbst sondern auch für die gesamte schweizerische Damen-Wasserballbewegung.

Spielerinnen:
Nelson, Van Westerndorp, Frei C., Badulescu, Jacot, Morgenegg, Villars, Velikova, Von Ballmoos, Carballo, Adler, Grandis, Mader (Cap.)

Head Coach:
Arnaldo Castelli

(Autor: Arnaldo Castelli)

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Montag, 20 Juni 2016 15:29

EU Nations Tournament Prag

6.Rang für das Damen Nationalteam.

Hier eine erste kurze Übersicht zum EU Nations Tournament in Prag der Damen Elite:
Das Damen Nationalteam konnte das Turnier auf dem 6. Rang abschliessen. Dies ist ein erfolgreicher Start mit dem neuen Nationaltrainer Arnaldo Castelli. Ein Turnierbericht wird noch folgen.

Hier die Resultate vom 17.-19. Juni 2016 wie auch einige Videos:

Freitag / Samstag 
ENG x SVK 9:10
SUI x IRL 13:5
AUT x SCT 4:16
CZE x WAL 30:3
RSA x ENG 12:4
ISR x IRL 15:6
SCT x SVK 4:17
SUI x WAL 11:0
RSA x AUT 18:7
CZE x ISR 10:10

Sonntag

Rang 9-10: AUT X WAL

Rang 7-8: SCT x IRL

Rang 5-6: ENG x SUI https://youtu.be/5ax1QsODXuo

Rang 3-4 SVK x ISR https://youtu.be/3sVhcgTsgpo

Final: RSA x CZE https://youtu.be/RQNaRQzHDuk


Schlussrangliste:

1.Republic South Africa
2.Czech Republic
3.Israel
4.Slovakia
5.England
6.Switzerland
7.Scotland
8.Ireland
9.  Austria
10.Wales

České vodní pólo

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Dienstag, 15 September 2015 11:09

Schweizer Cup Damen - Final Four

Sichert Euch den Platz in Eurer Agenda: 4 spannende Spiele stehen bevor.

Es sind die Damen Mannschaften vom WK Thun, SC Horgen, SC Winterhur I und der SM Zürich welche am 19. September 2015 im Strandbad Thun anlässlich des Schweizer CUP der Damen aufeinandertreffen werden.

Es werden 2 Halbfinale, ein Spiel um den 3./4. Platz und das Finale gespielt: 

 Zeit  Mannschaft 1  Mannschaft 2
 10:30   Halbfinal 1  WK Thun  SC Winterthur
 12:00  Halbfinal 2  SC Horgen  SM Zürich
 16:00  Spiel um Platz 3/4  Verlierer Halbfinal 1  Verlierer Halbfinal 2
 17:30   Cup - Final  Sieger Halbfinal 1  Sieger Halbfinal 2

Die Damen sind bereit. Schafft der SC Winterthur eine Wiederholung des letzten Jahres und gewinnt auch den diesjährigen Cup? Es wird spannend. 

Flyer zum Spiel

Published in News Meisterschaften

Montag, 13 Juli 2015 14:34

Jugendförderpreis geht an Athena Grandis

Der in diesem Jahr zum ersten Mal verliehene Jugendförderpreis der Stadt Illnau-Effretikon geht an Athena Grandis, Wasserballerin, und Neal Wörnhard, Golfer.
Die Stadt Illnau-Effretikon verleiht erstmals einen Jugendförderpreis. Ziel des Preises ist die Ehrung aus-sergewöhnlicher Leistungen bzw. die Förderung besonderer Talente von Jugendlichen oder Jugendgruppen/-mannschaften in den Bereichen Sport, Kultur, Schule/Beruf/Studium oder Gesellschaft. Die Auszeichnung drückt die Wertschätzung der Stadt Illnau-Effretikon gegenüber den Preisträgern/-innen aus und verdeutlicht den Stellenwert deren Leistungen bzw. deren Schaffen in oder für die Stadt.
Athena Grandis, Illnau, spielt seit ihrem 13. Lebensjahr Wasserball. Die gebürtige Italienerin fühlte sich schon immer vom Wasser angezogen und da ihre Brüder begeisterte Wasserballer sind, tat es ihnen Grandis gleich und stellte in der männerdominierten Sportart ihr Talent unter Beweis. Im Mai 2015 wurde sie mit der Wasserball-Damenmannschaft der „Winti Bären“ des Schwimmclubs Winterthur zum dritten Mal U20 Schweizermeisterin. Zuvor gelang es ihr, den Cup-Pokal nach Hause zu bringen. 2014 erzielte Athena Grandis an der Damen U19-Europameisterschaft 6 der 13 Schweizer Tore. Die Gymnasiastin betreibt den Sport als Hobby. „Da Wasserball in der Schweiz leider eine Randsportart ist, war es nicht möglich, das Sportgymasium zu besuchen. Auch ist eine Vereinbarkeit mit Beruf und Wasserballkarriere hierzulande nicht möglich“, erzählt Grandis. Die Nationalspielerin möchte sich beruflich in Richtung Kunst und Design entwickeln; Sport dient ihr als Ausgleich. Allenfalls zieht Grandis einen Auslandaufenthalt in Betracht, um hauptberuflich für ein Wasserballteam zu spielen und Erfahrungen zu sammeln. 
Published in Interwiews

Dienstag, 14 Oktober 2014 00:00

Der Wasserballnachwuchs im Tutti Talenti in Tenero

Bei strahlendem Sonnenschein trafen die 11 Athletinnen und 16 Athleten der U17 am Sonntag, 21. September 2014 im CST in Tenero ein. Neben Aktivitäten und Events im Zeichen von Swiss Olympic bot die 3T-Woche optimale Trainingsbedingungen im und ausserhalb des Beckens. Beim offiziellen 3T Opening am Sonntag wurden die Athletinnen und Athleten begrüsst und mit ihrer Wochenaufgabe, dem Cup-Song, vertraut gemacht (eine Aufgabe, welche mit Event von Donnerstagabend von allen Athletinnen und Athleten erfolgreich erfüllt wurde).

Montag bis Freitag standen täglich 4 Stunden Wasser, ein bis zwei Krafteinheiten und zusätzlich Mitte Woche eine spezielle Koordinationslektion auf dem Programm. Sprich, die U17 Herren um Janos Halapi und Werner Stohler absolvierten in dieser Woche rund 32 Trainingsstunden. Bei den U17 Damen waren es 28 Stunden; wobei das gemeinsame Training mit den Synchronschwimmerinnen am Mittwochmorgen die Beine mehr als nur beanspruchte und auf spielerische Weise die Paralellen beider Sportarten aufzeigte. Der Einsatz und die Leistungsbereitschaft in beiden Wasserball Teams war sehr gut und der Team Spirit unter- und miteinander grossartig, so dass gemeinschaftliche Aktionen zum festen Bestandteil in der Woche wurden.

Auch die Coaches und Team-Betreuer waren in dieser Woche gefordert, um gemeinsam mit ihren Talenten die Weichen für die bevorstehenden Zielanlässe zu stellen. Wir bedanken uns an dieser Stelle bei unseren Spielerinnen und Spielern für die tolle und disziplinierte Woche und bei Swiss Olympic und dem CST für die super Organisation – wir freuen uns auf das Wiedersehen in Mai 2015! 

Janos Halapi, Coach Herren U17
Werner Stohler, Teamchef Herren U17/U19 und Trainer U17 Damen
Evelyn Thomas, Teammanagerin Nachwuchs und Damen

Published in U17 NW

Samstag, 13 September 2014 00:00

Schweizer Damen spielen Women's Euro League 2014-2015

Im Rahmen der Women’s Under 19 European Championship in Ostia/Rom wurde das künftige Schweizer Elite-Damenteam von der LEN eingeladen, an der Women's Euro League 2014-2015 teilzunehmen. In Absprache mit dem SC Kreuzlingen,wird das aus dem Kern des U19-Team wachsende Eliteteam in der Euroliga spielen. Da es sich bei der Euro League eigentlich um einen internationalen Club Wettbewerb handelt, musste das Swiss Team unter dem Namen des SC Kreuzlingen antreten.

Mit dieser Massnahme führt Swiss Waterpolo die Weiterentwicklung des aktuellen U19-Teams und die Überführung in ein Eliteteam weiter. Die Women's Euro League 2014-2015 ist ein erster Schritt in diese Richtung, bei dem es um nichts anderes geht, als internationale Erfahrungen zu sammeln.

Women's Euro League 2014-2015, Qualifikationsrunde, 15.-18. Januar, 2015
Gruppe A (Lille, Frankreich)
C.N. Sabadell (ESP)
Uralochka Zlatoust (RUS)
UVSE Budapest (HUN)
Lille Université Club (FRA)
ZVK Crvena zvezda (Red Star) Belgrade (SRB)

Gruppe B (Imperia, Italien)
Mediterranea Imperia (ITA)
Plebiscito Padova (ITA)
London Otter (GBR)
UZSC (NED)
ZVK Mladost Zagreb (CRO)

Gruppe C (Szentes, Ungarn)
Kinef Kirishi (RUS)
C.N. Mataro (ESP)
Hungerit Szentes (HUN)
SKIF Izmailovo Moscow (RUS)
SC Kreuzlingen (SUI) = Nationalteam Damen Schweiz

Gruppe D (Mures, Rumänien)
Olympiacos Piraeus (GRE)
Vouliagmeni NC (GRE)
ZVL (NED)
NGM Firenze Pallanuoto (ITA)
CS Torpi Targu Mures (ROU)

Die ersten zwei Teams jeder Gruppe qualifizieren sich für die Viertelfinale (18. Februar und 11. März 2015).

(Samstag, 13. September 2014 / wb)

Published in Elite Damen

Dienstag, 09 September 2014 00:00

Auch Ukraine eine Nummer zu gross

Insgeheim hatte man sich erhofft, dass gegen die Ukraine ein zumindest knappes Resultat drin liegt – doch diese Hoffnungen wurden durch die kampfstarken Osteuropäerinnen schnell zunichte gemacht. Die Schweizerinnen starten wohl gut und gingen durch Athena Grandis nach 3 Minuten gar 0:1 in Führung, mussten jedoch zweieinhalb Minuten vor Schluss des ersten Viertels noch den Ausgleich entgegennehmen. Beiden Teams boten sich Chancen zuhauf, doch liess es auf beiden Seiten an Präzision mangeln.

Im zweiten Spielabschnitt ging dann alles sehr schnell – innert gut drei Minuten zogen die Ukrainerinnen auf 7:1 davon, die Vorentscheidung war bereits gefallen. Positiv zu vermerken ist, dass die Schweizerinnen in der Folge während beinahe acht Spielminuten keinen Gegentreffer hinnehmen mussten, ihrerseits jedoch auch keinen ihrer zahlreichen Abschlüsse im Tor unterbrachten.

Es waren dann erneut die Osteuropäerinnen, welche mit 6 Treffern in Folge davonzogen, bevor Sanja Badulescu kurz vor Ende des dritten Viertels auf 13: 2 verkürzen konnte. Zwei weitere Treffer im letzten Spielabschnitt zum 15:2-Schlussresultate besiegelten das Los der unterdessen kraftlos und müde wirkenden Schweizerinnen, welche nun als Gruppendritte morgen Mittwoch (14.30 Uhr) auf Ungarn treffen.

(Dienstag, 8. September 2014 / wb)

Published in Damen Nachwuchs