Ohne große Erwartungen, jedoch mit großen Hoffnungen

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Ohne grosse Erwartungen, jedoch mit grossen Hoffnungen für eine erstarkende Elite Damenauswahl für die Schweiz, reisten wir am Donnerstag, 14. Mai 2015 zum  8 Nations Cup nach Dublin/Irland.

Wie immer kam eine Mannschaft zusammen, die so noch nie zusammen gespielt hatte. Eine neue Spielerin aus der Romandie hat das Team ergänzt.

Das erste Spiel in der Gruppe A hatten wir gegen die Slowakei. In dieser Partie ging es sofort zur Sache. Schwimmerisch starke Slowakinnen, die aus dem Trainingslager mit den Tschechen kamen, waren sehr gut aufeinander eingestellt. Sie überraschten unsere Damen und konnten schnell einen grossen Torvorsprung herausarbeiten. Nach dem ersten Viertel stellte Coach André Kiefner die Damen taktisch um und verlangte keine Torschüsse, sondern nur das Vermeiden von Gegentreffern. Das Team um ihn herum steigerte sich regelrecht in einen Abwehrrausch. So kann man festhalten, dass in den letzten effektiven 10 (!!!) Spielminuten den Slowakinnen kein Tor mehr gelang. Dafür erzielten aber unsere Damen aus einer gefestigten Abwehr selber Tore und konnten so, das Endresultat noch verschönern.

Diese Abwehrhaltung und –Leistung konnte während des gesamten Turniers beibehalten werden. So wurden Resultate erzielt, bei denen lediglich mit 2-3- Toren unterschied verloren wurde!

Was kann als Ursachen ausgemacht werden, dass noch immer kein Sieg zu Stande kam:

1.       Mangelnde Spielpraxis

2.       Schlechte Chancenverwertung!!

Mehr ist dem nicht hinzu zu fügen. Es waren absolute Klasse-Spiele der Schweizerinnen, die dem Coach und der Teammanagerin viel Freude und Hoffnung gaben. Ausser gegen die Slowakei hätte das Schweizer Team auch jedes Spiel gewinnen können.

In unserer Gruppe A waren Irland, eine skandinavische Auswahl (angetreten als Schweden) und die Slowakei.

Schweiz - Slowakei 5:16

Schweiz - Irland 7:9

Schweden - Schweiz 8:5

In der Playoff-Runde sind wir auf Dänemark getroffen und haben 8:15 verloren.

Im Spiel um Platz 8 waren es wieder die Schwedinnen, die mit drei Toren Unterschied (10:7) das Spiel für sich entscheiden konnten.

Es war ein gutes Team am Start, mit einer ausgezeichneten Stimmung im Team. Noelle Nelson hat nach dem ersten Spiel zu einer beachtlichen Leistung gefunden und dem Team Rückhalt gegeben. Im zweiten Spiel zeigte Sanja Badulescu ihr Potential, in dem sie immer wieder die Mannschaft antrieb durch ihre Aktionen, selber das Tor traf und nach hinten aggressiv aber fair spielte! Unsere neuer Spielerin Giulia Lécureux integrierte sich hervorragend und kann in Zukunft eine starke Ergänzung darstellen. Insgesamt überzeugte die Mannschaft und lässt hoffen! Diese Art Turniere auf diesem Niveau sind die richtige Grundlage um langfristig das Damenwasserball in der Schweiz zu fördern!

Read 3212 times Last modified on Montag, 25 Mai 2015 15:27

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