Montag, 23 Januar 2017 17:27

LEN TWPC Meeting

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Rapport LEN TWPC Meeting in Tbilisi (GEO), 20.-21.1.2017
Folgende Themen, welche Swiss Waterpolo betreffen, wurden behandelt:

1. Auslosung für die EM 2018 Men

Die Schweiz spielt die Qualifikation 1 vom 17. – 19. März in Prag gegen die Mannschaften von AUT, BUL, CZE.
Die ersten zwei Team qualifizieren sich für die Qualifikationsrunde 2 in

Gruppe A in Portual Gruppe B in Polen
POR POL
LIT BLR
UKR ISR
Qual. 2 aus Runde 1 Qual. 1 aus Runde 1

Die Spiele finden vom 6. bis 8. Oktober 2017 statt.
Die ersten zwei Mannschaften jeder Gruppe sind für die Endrunde in Barcelona 2018 qualifiziert.

2. EM 2018 Women
Die Auslosung für die Qualifikation findet im Frühjahr statt. Die Mannschaften nehmen direkt an die Qualifikationsrunde 2 teil.
Austragungsort Oktober in der Ukraine!

3. EM Junioren Men
Auslosung für die EM Junioren Men vom 10. – 17. September 2017 in Malta.
Die Qualifikationsturniere finden vom 11. bis 14 May 2017 statt.

A in Austria B in Slovenia C in Great Britain D in Georgia (Tiflis)
MNE GER ROU FRA
TUR SVK UKR GEO
NED POL GBR SUI
MDA BLR ISR CZE
AUT BUL + SLO LTU CYP

4. EM der Junioren Women
Die EM der Junioren Women finden in Novi Sad (SRB) vom 19. bis 27.8.2017 statt. 17 Mannschaften haben sich angemeldet, es werden keine Qualifikationen durchgeführt.


Last modified on Dienstag, 24 Januar 2017 15:11
Dienstag, 25 Oktober 2016 13:53

Am Rande der Bande

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Bild Zeitungsartikel Neustadt 2016

Zeitungsartikel aus Neustadt.

 

Lesen Sie den Bericht "Ein perfektes Wochenende" über Uwe Sterzik und das Schweizer Nationalteam.

Zeitungsartikel als PDF

 

Last modified on Dienstag, 25 Oktober 2016 13:58
Mittwoch, 19 Oktober 2016 12:50

Kaderlehrgang Herren

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2016 10 17 KL Neustadt

Kaderlehrgang in Neustadt a. d.Weinstrasse

Für diesen Lehrgang zog es die Nationalmannschaft einmal mehr nach Deutschland, wo sich in Neustadt an der Weinstrasse ideale Trainingsbedingungen finden liessen. Da einige Stammkräfte ferienhalber abwesend waren, gab es dem Staff die Möglichkeit, junge Spieler aus dem U19 Kader erstmals in die Elite einzuberufen. Die neuen aus Kreuzlingen (Veit Albers, Simon Geiser und aus Schaffhausen Yannick Schmuki), sowie die Rückkehrer Pascal Frei und Jan Buob fügten sich sogleich gut ins Team ein. Der Trainingsplan war hart. Die ersten Trainings begannen bereits um morgens um 07.00 Uhr. Nach der Einnahme des Frühstücks war Erholung angesagt. Vor oder nach dem Mittagessen fanden Taktikbesprechungen statt. Am Abend wurden dann gegen den Bundesligisten SC Neustadt offizielle Spiele ausgetragen. Die Schweizer begegneten dem Gegner auf Augenhöhe und verloren jeweils nur ganz knapp. Die fehlende Spielpraxis und das erstmalige gemeinsame zusammen Spielen waren für die knappen Niederlagen hauptverantwortlich. Trainer Sterzik zog ein positives Fazit. Er lobte die Disziplin und die Einsatzbereitschaft des Teams. Es zog an allen Trainings und Spielen voll mit. Die Infrastruktur in Neustadt mit einem 50m Becken und 10 Bahnen unter einem Ballon ist bemerkenswert. Diese idealen Trainingsbedingungen möchten wir gerne wieder nutzen. Wir sagen dem organisierenden SC Neustadt herzlich Dankeschön und bis zum nächsten Mal.

Teilnehmer Elite: M. Herzog (Kreuzlingen), J. Herzog (Kreuzlingen), L. Henzi (Kreuzlingen), P. Bjelajac (Horgen), K. Müller (Horgen), L. Müller (Horgen), A. Cassina (Horgen), R. Lucato (Basel), A. Herrmann (Hannover)

18.10.2016 Ruedi Stöckly/Teammanager

Abgeklärt- Robust- Konsequent- Taktisch gereift und ein Teamgeist der Seinesgleichen sucht.

Zum zweiten Mal nahmen wir mit diesem Jahrgang der U17-Nationalmannschaft am Memorial-Hora Turnier in Carouge teil. Im letzten Jahr belegten wir den eher überraschenden zweiten Platz hinter der spanischen Mannschaft, die in diesem Jahr fehlte. Nichtsdestotrotz gilt es diesen Erfolg zu würdigen, in einer Reihe von Ereignissen im Jahr 2016. Da war anfangs Jahr unser selbstorganisiertes, internationales Turnier in Tenero im Februar 2016, wo die Mannschaft das zweite Mal (nach dem 2. Platz am Memorial Hora 2015) ihr Potenzial aufblitzen liess, indem es sich ohne Niederlage gegen die U17 und U19 von Tschechien zu behaupten wusste.Damals verzichteten wir auf eine direkte Begegnung der Sui U19 mit der Sui U17 und favorisierten das mehrmalige Aufeinandertreffen mit den Tschechen. Dieses Turnier diente als Vorbereitung auf die EU-Nations in Wien an Ostern 2016, wo wir erstmals die Polen bezwingen konnten und mit dem Sieg gegen Dänemark die gute Leistung vom Vormittag am Nachmittag bestätigten. Nach erstem Turniermodus wären wir damit bereits unter den ersten 4 Nationen gewesen. Wir hatten aber zugestimmt, dass noch eine Zwischenrunde gespielt würde und dem Einwand der Malteser nachgegeben. Dennoch erreichten wir den ausgezeichneten 7. Rang von 12 Mannschaften.

Im Juli 2016 folgte dann das Jakerson Memorial-Turnier in Prag, wo wir mit 3 !!!!! Schweizer Mannschaften anreisten. 1 Damen-U17-Mannschaft, 1 Herren U15-Mannschaft und eine U17 Herren. Und eben diese Herren U17 zeigte in Prag, was möglich ist, wenn wir internationale Spielerfahrungen sammeln.- Überlegener Sieg am Jakerson-Memorial-Turnier in Prag !

Nun ja, wir waren gespannt, wie die U17 nach der Sommerpause an ihrem ersten grossen Anlass in Carouge auftreten würde und es hatte sich nichts verändert. Vor der Sommerpause war nach der Sommerpause !!!!! Die U17 setzt einfach ihren Weg unbeirrt fort und dankt es uns mit dem zweiten internationalen Turniersieg 2016! Eine hervorragende Performance Gratulation dem Team U17 Herren ! Gratulation Jungs ! Ihr setzt um, was euch eure Trainer sagen und dies mit einem Vertrauen und einer Begeisterung, die euch als Nationalspieler auszeichnet !

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Die Resultate :

Vorrunde :
Swiss Waterpolo >M17  - WP Turin Team : 13 :4
Carouge Natation : Swiss Waterpolo M17  4 : 13
Pont-de Claix GUC – Swiss Waterpolo M17  6 : 24

Halbfinale :
Swiss Waterpolo M17 – Varese O.N. 25 : 4

Finale :
Swiss Waterpolo M17 – WP Turin Team 12 : 3

Bester Spieler des Turniers :
Nikola Milovanovic (Swiss Waterpolo)

EinTeam ?- Ein Team !!!!!!!! 
Ja, wir sind ein Team.- Aber es gehören nicht nur die Spieler und die Trainer zum Team, sondern wir haben Eltern hinter uns, die uns überall hin begleiten, anfeuern, zurufen und unterstützen !
Janos Halapi und ich möchten uns ganz herzlich bei allen Eltern für ihr Wohlwollen und die Begleitung dieses äusserst erfolgreichen Schweizer Teams bedanken.

Liebe Eltern, ihr seid Bestandteil dieses Teams und auch euch gehört dieser Erfolg ! Geniesst ihn mit euren Jungs !- Ihr habt wirklich tolle Kerle !

Der Teamchef U17
Werner Stohler

Last modified on Dienstag, 13 September 2016 09:05

damenu19

Unsere U17 Damenmannschaft nahm,wie auch die U15 und U17 der Herren, am Jakerson Memorial Turnier vom 8. – 10. Juli 2016 in Prag teil. Die Fahrt und der Aufenthalt wurden hervorragend von Teamchef Werner Stohler organisiert. Alles klappte reibungslos und wir konnten uns voll auf das Turnier konzentrieren.
Es kämpften um den Turniersieg mit uns die Mannschaften von Ungarn, der Slowakei und dem Ausrichter Tschechien. Diese Mannschaften, allen voran die ungarischen Mädchen, trainieren schon seit mehreren Jahren täglich und wir wussten, dass uns sehr schwierige Spiele bevorstehen würden.
Das erste Match spielten wir gegen die tschechische Mannschaft. Es gelang uns sogar mehrmals vorzulegen und in Führung zu gehen und das erste und das letzte Viertel verliefen ausgeglichen. Aber leider verloren wir am Anfang des dritten Viertels, bedingt durch drei persönliche Fehler, zwei unserer wichtigsten Spielerinnen. So gab es am Ende eine deutliche Niederlage gegen die Tschechen mit 7:18. Im nächsten Spiel gegen die Slowakei verloren wir mit 4:16 und nicht unerwartet ging das letzte Spiel gegen die ungarische Mannschaft mit 3:28 verloren. Die Teams von Ungarn und der Slowakei waren uns in allen Bereichen weit überlegen und wir bekamen deutlich unsere Schwächen aufgezeigt.
Es ist nie ganz einfach hohe Niederlagen hinzunehmen, aber es ist wichtig, Erfahrungen zu sammeln und es ist gut, sich mit guten Mannschaften zu messen und von ihnen zu lernen.
Während des Turnieres in Prag stand die ganze Zeit Wasserball-Legende Tamás Faragó aus Ungarn am Beckenrand und beobachtete das Spiel seiner beiden Töchter, die bei der ungarischen Auswahl mitspielten.

 

Fazit:
Sehr positiv war, dass unsere Mädchen in keinem Spiel aufgaben und immer versuchten, ihre beste Leistung abzurufen. Wir mussten aus organisatorischen Gründen auf einem Herrenfeld spielen, womit wir einige Anpassungsschwierigkeiten hatten. Dazu kommt, dass wir zu diesem Turnier mit einem sehr jungen Team (Durchschnittsalter 15 Jahren) angetreten sind. Einige unserer Mädchen waren zum ersten Mal in der Auswahlmannschaft berufen und haben sich sehr gut präsentiert und in die Mannschaft integriert.
Somit konnten unsere Nachwuchsdamen in diesem Turnier viel dazu lernen. Es wäre zu hoffen, dass wir mit dieser jungen Mannschaft noch viele Gelegenheiten bekommen, an Turnieren teilzunehmen, um uns weiter verbessern zu können.

Tabelle: 1. Ungarn, 2. Slowakei, 3. Tschechien, 4.Schweiz
Teilnehmer (Tore in Klammern):
SC Horgen: Mara Cvijetic, Selina Forleo, Nina Nagy, Lovis Widmer
SC Winterthur: Linn Buob (8), Zipporah Nelson (3), Naemi Frei, Fiona Schurter, Elin Siegrist und Laura Stähelin
SV Basel: Lotti Verhagen (2)
WBK Stadtmannschaft Zürich: Eliane De Bue und Aline Frey (1)

13.07.2016, Coach Nationalteam Damen Nachwuchs Robert Jobst

Last modified on Freitag, 15 Juli 2016 19:15
Freitag, 15 Juli 2016 19:03

U17 Herren gewinnen Turnier


Die U17 Herren gingen aus diesem Turnier als überlegene Sieger hervor und zeigten hervorragendes Wasserball.

U17

Rangliste:

Slowakei - Schweiz U15:               22:9                                       1.            Schweiz U17

Tschechien – Schweiz U17:          5:18                                       2.            Tschechien

Schweiz U17 – Schweiz U15:       22:6                                       3.            Slowakei

Schweiz U17 – Slowakei:              15:1                                       4.            Schweiz U15

Tschechien – Slowakei:                 12:9

Tschechien – Schweiz U15           11:5

 Im letzten Jahr am Jakerson Memorial Prag waren just diese jungen Männer diejenigen, welche als Letzter des Turniers abschnitten und der Jahrgang 98/99 mit dem Turniersieg aufwartete.

Am ersten Auftritt dieses Jahrgangs 2000/2001 am Memorial Hora Turnier im September 2015 in Carouge belegten sie den hervorragenden 2. Platz.

Im Februar 2016, dann, am ersten selbst organisierten Nationalmannschaftsturnier in der Schweiz gewannen wir sowohl gegen die Tschechen U15 und Tschechen U17 knapp, aber verdient.

Das Team U17 spielte  anschliessend an den EU-Nations über die Ostern 2016 in Wien ausgezeichnet, gewann damals die ersten beiden Partien gegen Polen und Dänemark deutlich und wäre nach dem ursprünglichen Modus bereits sicher unter den ersten 4 von 12 Mannschaften gewesen (wenn das Wörtchen wenn nicht wäre…………) Der Modus wollte es anders. 7. Rang von 12. -auch nicht schlecht. Die Polen, die deutlich geschlagen wurden, belegten schlussendlich den 3. Rang.

Nun ja, wenn wir die Entwicklung des Teams betrachten und den direkten Vergleich ein Jahr später unter die Lupe nehmen, schlugen sie die Tschechen, gegen die sie in Tenero Februar 2016 noch knapp gewannen, diesmal deutlich und……- wurden Turniersieger! Herzliche Gratulation.

Die Mannschaft hat sich sowohl mental als auch körperlich/taktisch enorm weiterentwickelt und lässt weitere Hoffnungen keimen.

Es geht weiter!- Wir freuen uns!

U17a

Werner Stohler

Teamchef U17

Herren

Mittwoch, 29 Juni 2016 17:20

EU Nations Prag

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Nachbericht

(Text als PDF auf Deutsch und auf Italienisch unten im Anhang)

Vom 16. bis 19. Juni fand in Prag (CZE) der "EU Nations Cup" statt, wo sich in fünf Partien 10 Frauennationalteams duellierten. Die Gruppen waren wie folgt unterteilt:

Gruppe A: Südafrika, Slowakei, Österreich, Schottland, England
Gruppe B: Israel, Irland, Schweiz, Wales, Tschechien

Nach drei intensiven Tagen, konnten die Südafrikanerinnen vor Tschechien und Israel, das Turnier für sich entscheiden.

Für die Schweizer Damennationalmannschaft fiel das Ergebnis recht positiv aus, mit zwei überzeugenden Siegen gegen Irland (13-5) und Wales (11-0) und drei Niederlagen. Schlussendlich ging das Spiel um Platz fünf gegen England verloren (14-6). Zusätzlich zu den Spielergebnissen und der Schlussplatzierung war für den neuen Cheftrainer Arnaldo Castelli vor allem sehr wichtig, dass sich die Spielerinnen von Spiel zu Spiel steigern und Verbesserungen erbringen konnten.

„Ich bin sehr glücklich über die Schlussplatzierung, aber vor allem über die Spielweise, welche die Frauen in diesen drei Tagen aufzeigten. Es war nicht leicht für das Team und mich, da wir uns vor diesem Turnier noch nicht kannten und noch nie gesehen hatten, da ich erst ab dem 1. Juni 2016 das Amt als Headcoach innehabe. Aber von Spiel zu Spiel haben sich die Frauen verbessert und sehr viel Selbstbewusstsein gewonnen; sei es jede einzelne Spielerin oder das ganze Team als Einheit. Dies war das Wichtigste. Meine Anweisungen wussten sie sofort im Wasser umzusetzen. Ich bin mir sicher, dass unsere Frauennationalmannschaft, wenn sie die notwendige Arbeit leistet, in den kommenden Monaten noch von sich zu reden machen und wichtige Ziele erreichen wird. Das erste haben wir in Prag erreicht, denn wie mir gesagt wurde, konnten wir die ersten beiden internationalen Siege überhaupt auf Elite-Stufe erzielen. Ich bin sehr glücklich für mein Team und für den Verband, welcher stets daran geglaubt und in die Förderung investiert hat. Ich fühle mich geehrt als Trainer in Erinnerung zu bleiben, welcher bei den ersten Siegen der Frauennationalmannschaft dabei gewesen war.”

Für die Schweizerinnen begann das Turnier jedoch nicht auf beste Art und Weise, da sie am ersten Wettkampftag zwei Niederlagen gegen Israel (3-8) und die klar besser eingestuften Tschechinnen (13-1) einfuhren. Während diesen Spielen zeigte sich klar, dass die Frauen das Gefühl im Wasser noch nicht gefunden hatten und so vereinzelte technische Fehler nicht verhindert werden konnten. Am deutlichsten war es bei der Morgenpartie, bei welcher die Spielerinnen noch ein bisschen „eingerostet“ waren und Zeit benötigten, um neues Selbstvertrauen zu gewinnen.
Am zweiten Tag konnte das Selbstvertrauen wiedergefunden werden, so wurden die Irinnen im Morgenspiel klar mit 13-5 geschlagen. Nach einem geglückten Start und 5-0 Toren, konnten die Schweizerinnen den Vorsprung sogar bis auf 7-1 ausbauen, anschliessend verteidigen und sogar Energie für das nächste Spiel einsparen.

Nach dem historischen ersten Sieg konnten die Schweizerinnen am Nachmittag sogar nachdoppeln. In einer absolut perfekten Leistung besiegten sie Wales mit 11-0. Wenn man die einzelnen Viertel betrachtet (3-0; 3-0; 3-0; 2-0), erkennt man mit welcher Stärke verteidigt und über das Spiel hinweg mit hoher Konzentration und Ausdauer ans Werk gegangen wurde, obwohl trotzdem ein paar klare Torchancen verpasst blieben. Diese beiden Siege führten die Schweizer Damennationalmannschaft in das Spiel um Platz 5 gegen England.

Das Spiel gegen England, welches am Sonntagmorgen stattfand, war auf alle Fälle das schwierigste Spiel, da zuvor bereits vier Spiele stets am Rande der psychischen und physischen Fähigkeiten gespielt worden waren. Doch auch bei diesem Spiel zeigten die Spielerinnen viel Selbstvertrauen, Kampfgeist und Sicherheit, welche sie während diesen drei Tagen erworben hatten. So zeigten sie eine starke Hälfte gegen den als stärker eingestuften Gegner in diesem Turnier. Bemerkenswert war der Wille der Schweizerinnen bis zum Ende zu kämpfen und so einen guten Eindruck zu hinterlassen und deshalb bis zum Spielende mit viel Mut angriffen.

Wir sind uns sicher, dass dieses Turnier ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu künftigem internationalem Erfolg war. Die historischen Siege waren nicht nur von grosser Wichtigkeit für die Spielerinnen selbst sondern auch für die gesamte schweizerische Damen-Wasserballbewegung.

Spielerinnen:
Nelson, Van Westerndorp, Frei C., Badulescu, Jacot, Morgenegg, Villars, Velikova, Von Ballmoos, Carballo, Adler, Grandis, Mader (Cap.)

Head Coach:
Arnaldo Castelli

(Autor: Arnaldo Castelli)

Last modified on Mittwoch, 08 Februar 2017 09:42
Montag, 20 Juni 2016 15:29

EU Nations Tournament Prag

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6.Rang für das Damen Nationalteam.

Hier eine erste kurze Übersicht zum EU Nations Tournament in Prag der Damen Elite:
Das Damen Nationalteam konnte das Turnier auf dem 6. Rang abschliessen. Dies ist ein erfolgreicher Start mit dem neuen Nationaltrainer Arnaldo Castelli. Ein Turnierbericht wird noch folgen.

Hier die Resultate vom 17.-19. Juni 2016 wie auch einige Videos:

Freitag / Samstag 
ENG x SVK 9:10
SUI x IRL 13:5
AUT x SCT 4:16
CZE x WAL 30:3
RSA x ENG 12:4
ISR x IRL 15:6
SCT x SVK 4:17
SUI x WAL 11:0
RSA x AUT 18:7
CZE x ISR 10:10

Sonntag

Rang 9-10: AUT X WAL

Rang 7-8: SCT x IRL

Rang 5-6: ENG x SUI https://youtu.be/5ax1QsODXuo

Rang 3-4 SVK x ISR https://youtu.be/3sVhcgTsgpo

Final: RSA x CZE https://youtu.be/RQNaRQzHDuk


Schlussrangliste:

1.Republic South Africa
2.Czech Republic
3.Israel
4.Slovakia
5.England
6.Switzerland
7.Scotland
8.Ireland
9.  Austria
10.Wales

České vodní pólo

Last modified on Mittwoch, 08 Februar 2017 09:41
Montag, 13 Juni 2016 08:34

Vorschau EU Nations Tournament Prag

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Das Damen Nationalteam Elite wird von Freitag bis Sonntag (17.-19. Juni 2016) das EU Nations Tournament in Prag bestreiten.

Folgende 10 Länder nehmen teil: Israel, Tschechien, Slovakei, Österreich, Irland, Schottland, Wales, England, Südafrika, Schweiz.

Den Spielplan findet ihr HIER.
Arnaldo Castelli kommt zu seinem ersten Einsatz als Nationaltrainer. Weiter unterstützt Evelyn Thomas als Teammanagerin das Team.
Ruben Garcia wurde als Schiedsrichter aufgeboten.

Aufgebot der Spielerinnen:

Cercle de Nageurs Nyon: Giulia Lécueux 
SC Horgen: Vesselina Velikova
SC Winterthur: Athena Grandis / Noelle Nelson/ Yvette Van Westendorp / Benigna Von Ballmoos
WBK Stadtmannschaft Zürich: Sanja Badulescu / Carole Frei / Fabienne Villars
WK Thun: Valérie Jacot / Alina Morgenegg
WSV Basel: Melanie Adler / Natalie Mäder
Union St. Bruno Bordeaux: Carina Carballo 

Wir wünschen dem Team eine gute Vorbereitung bis zum Turnierstart!

Last modified on Montag, 13 Juni 2016 10:07

 

Das Schweizer Nationalteam reiste mit gemischten Gefühlen in den südeuropäischen Inselstaat. Die Gruppenauslosung zeigte schon im Vorfeld starke Gegner, und man wusste den eigenen Formstand nicht so recht einzuschätzen.  Aber bereits in der Auftaktbegegnung  gegen Schottland zeigte die Mannschaft Biss und konnte sich letztendlich in einem hartumkämpften Spiel durchsetzen. Dieser Sieg gab Moral für das nächste Spiel gegen Dänemark. Die Nordländer zeigten sich äusserst kampfstark und das Resultat wechselte ständig hin und her. Im dritten Spielabschnitt vermochte man aber die Vorentscheidung herbei zu führen und den Sieg im Schlussviertel sicher zu stellen.

Der erste schwere Brocken wartete mit Polen auf das Sterzik Team. Der Gegner galt als Favorit und alles andere als ein Sieg wäre eine Überraschung gewesen. Aber die Schweizer zeigten von Anfang an, dass sie nicht willens waren, sich ohne Kampf geschlagen zu geben. Sie zeigten vor allem im Spiel Mann gegen Mann eine starke Präsenz und konnten manchen Ball schon früh erkämpfen, was immer wieder zu aussichtsreichen Kontern führte.  Die Polen wirkten ob dieser Gegenwehr wie gelähmt und mussten zum Schluss die Niederlage diskussionslos anerkennen. Diese Begegnung war wohl eine der besten, welche eine Herren Elite Mannschaft in den letzten Jahren abgeliefert hatte.

Im letzten Gruppenspiel gegen Malta fehlte dann die Kraft, um gegen diesen Gegner bestehen zu können. Die Konzentration galt nun ganz dem letzten Spiel um Bronzé gegen Oesterreich . Unser östlicher Nachbar zeigte schon in den Gruppenspiel en konstant gute Leistungen und wirkte als Team sehr homogen und ausgeglichen. Die Eidgenossen mussten schon einen starken Auftritt bieten, um die Broncémedaille schliesslich in den Händen zu halten. Nach einem abwartenden Beginn setzten sich die Schweizer im zweiten Viertel mit 5:2 Toren scheinbar vorentscheidend ab. Lange schien das Spiel entschieden. Aber Mitte des letzten Umgangs erhielt Coach Sterzik ungerechtfertigt die rote Karte, was seine Mannschaft ziemlich verunsicherte, und den Oesterreichern Auftrieb verlieh.  Aber mit ein bisschen Glück und Cleverness gelang es schliesslich, den Sieg über die Zeit zu retten, und den 3. Turnierrang sicher zu stellen.

Auf diesen Erfolg können die Mannschaft und das Schweizer Wasserball Stolz sein. Vier Siege in fünf Begegnungen sind eher selten, widerspiegeln aber das starke Momentum der Spieler. Von Coach Sterzik taktisch hervorragend eingestellt, haben sie die Vorstellung richtig umgesetzt, und sich damit zum grossen Erfolg  verholfen. Die Siege waren keine Selbstläufer, sie mussten hart erkämpft werden. Die Games waren resultatmässig allesamt sehr knapp und es zeugen vom Willen der Schweizer, das Wasser unbedingt als Sieger verlassen zu wollen. Diese Stärke und die Fortschritte wurden auch seitens der andern Teamverantwortlichen lobend anerkannt.

Die Mannschaft zeigte ebenso ein neues Gesicht, sind doch mit Leo Müller, Joel Herzog und Alexander Hermann (spielt in Hannover) drei neue Spieler aufgeboten worden. Diese Akteure haben sich gut ins Team eingefügt und mit Hermann gab es auf der Centerposition eine Alternativmöglichkeit.

Leider teilte der Oliver Fröhli mit, dass dies sein letztes Spiel für die Schweiz war. Nachdem er kürzlich Vater geworden ist, stellt er nun andere Prioritäten in den Vordergrund. Mit Oliver Fröhli, dem langjährigen Captain mit über 100 Länderspielen, verliert das Team eine Persönlichkeit, die sich im und neben dem Wasser als eine prägende Persönlichkeit erwies. Der Schweizer Wasserball bedankt sich bei Oliver für seinen grossen Einsatz zugunsten dieses wunderschönen Sports.

CH-Team:  Henzi Luka, Müller Kevin, Lucato Ricardo, Herzog Marc, Fröhli Oliver, Velikov Stefan, Bjelajac Petar, Herzog Joel, Damjanov Luca, Pleyer Robin, Müller Leo, Cassina Amedeo, Hermann Alexander

Staff: Uwe Sterzik, Coach / Ruedi Stöckly, Teamchef

CH-Gruppenspiele:

CH - Schottland 8:6
CH - Dänemark 6:5
CH - Polen 6:4
CH - Malta 8 : 19


Rangliste:

Gruppe A
1. Südafrika  2. Austria   3. Irland  4. Wales    5. Litauen  

 
Gruppe B
1. Malta 2. Schweiz 3. Polen 4. Dänemark 5. Schottland


Finalspiele:

Um den Finalsieg:           MALTA – Südafrika 14:13
Um Bronzé:                       SCHWEIZ – Austria  8:7

Last modified on Montag, 23 Mai 2016 11:01