Schiedsrichterausbildung

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Schiedsrichter-Ausbildung (Grundkurs)

Neuer Prozess ab Januar 2019:
Es werden nur noch Kandidaten für den theoretischen Grundkurs zugelassen, welche zuvor von einem dazu ermächtigten Schiedsrichter/Delegate in der Praxis (Trainingsspiel) gesehen wurden.

Vorgehen/Ablauf:

  1. Der potenzielle Kandidat nimmt mit dem Schiedsrichter-Chef oder mit der Verantwortlichen Person der Schiedsrichter-Ausbildung Kontakt auf.
  2. Der Kandidat erhält eine Bezugsperson (Schiedsrichter/Delegate) in seiner Region und wir bei einem Trainingsspiel beobachtet.
    Wichtig: Das Trainingsspiel wird vom Kandidaten organisiert.
  3. Wenn die Bezugsperson (Schiedsrichter/Delegate) das OK gibt, kommt der Kandidat auf die Liste der neuen Kandidaten. Sobald 5-6 Kandidaten gemeldet sind, wird ein Grundkurs organisiert.
    Die Kurse werden in den Sprachen Deutsch und/oder Französisch durchgeführt.

Kontakt: Schiedsrichter-Chef (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)
Kosten: CHF 100.00. Die Teilnehmer erhalten eine Rechnung.


Schiedsrichter

Aktive Schiedsrichter sind  zwischen 18 und 60 Jahre alt. In Sonderfällen kann die SCHIKO über den weiteren Verbleib über die Altersgrenze hinaus entscheiden. Die Grundausbildung wird bis zum 40. Lebensjahr absolviert.

Man unterscheidet folgende Kurse bei der Schiedsrichterausbildung:

a.Grundkurs für Schiedsrichter
b.Weiterbildungskurs
c.Zentralkurs

Jeder Schiedsrichter besucht einen Weiterbildungskurs und den Zentralkurs innerhalb eines Jahres. Können die Kurse nicht besucht werden, entscheidet die SCHIKO über den weiteren Einsatz des SR (siehe Regl. 5.1.1 5.Teil: Schiedsrichter).

Welches sind die Qualitäten, die es braucht, um Schiedsrichter zu sein?

  • Einsatzbereitschaft/Verfügbarkeit
  • Alter zwischen 18 und 35 Jahren bei der Ausbildung (Ausnahmen sind möglich)
  • Tadelloser Leumund
  • Intelektuelle Redlichkeit
  • Fähigkeit, die Ruhe zu bewahren in verschiedenen Situation und Umständen
  • Teamplayer wie auch Einzelkämpfer (grosse Selbständigkeit)
  • Gute Fähigkeiten sich an verschiedene Situationen anzupassen
  • Empathie
  • Grosses Selbstbewusstsein und starke Persönlichkeit
  • Einen gültigen Fahrausweis und ein Fortbewegungsmittel

Neben diesen Qualitäten muss man aber eine absolute Leidenschaft für das Wasserball verspüren und dies jeden Tag und jede Stunde. Um Schiedsrichter-Kandidat zu werden, ist es nötig den Grundkurs zu absolvieren. Die Grundkurse werden in der ganzen Schweiz mehrmals pro Jahr (nach Bedarf) durchgeführt.
Bis zum Theorie-Kurs muss eine grosse Vorarbeit von jedem Kandidat geleistet werden: - Lesen und Lernen des Reglements so gut wie möglich. (Im Kurses wird das Reglement nicht von Grund auf besprochen, d.h. die Kandidaten müssen mit guten Vorkenntnissen in den Kurs kommen und eine theoretische Prüfung bestehen.)
Nur mit einer guten Vorbereitung, viel Freude und Begeisterung kann ein Kandidat die schriftliche Prüfung und die Testmatchs bestehen und ins Team der Schweizer Wasserball-Schiedsrichter aufgenommen werden. Danach wird er regelmässig an die Matches begleitet und bewertet. Die Besten werden für die Regional- und National-Ligen qualifiziert. Für die Topmotivierten stehen später auch die Türen der Internationalen Ligen offen. Schiedsrichter werden ist eine sportliche Ausbildung wie auch eine Lebensschule. Eine spannende Erfahrung, die nur den motiviertesten Personen mit stärksten Charakter vorbehalten ist. Die Praxis erlaubt dem Schiedsrichter über sich hinaus zu wachsen, in seinen persönlichen wie auch beruflichen Eigenschaften, die im täglichen Leben nötig sind.


Kampfrichter

Das Kampfgericht ist für die Sicherstellung des reibungslosen und korrekten Spielbetriebs zuständig. Insbesondere übernimmt es die Spielzeitnahme und die Rapportierung der Spielereignisse.

Reglement 5.1.1 Teil 3. Art 3.1:

Die jährliche Durchführung eines Kampfrichterkurses ist für NLA-, ST-, NLD-, NLB-, U17- Vereine obligatorisch. Diese Kampfrichterkurse müssen von einem Schiedsrichter oder einem erfahrenen Kampfrichter geleitet werden und sind der Geschäftsstelle von Swiss Waterpolo unaufgefordert mit einer unterschriebenen Liste zu melden. Es handelt sich um eine dynamische Liste, die während des Jahres angepasst werden darf. Die Namen der Kampfrichter werden bei der Rapportkontrolle überprüft.
Die Vereine der anderen Ligen müssen keine Liste einsenden, stellen aber sicher, dass das Kampfgericht kompetent besetzt ist.

Kampfrichterkurs-Formular (Word/PDF)

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