Dienstag, 13 März 2018 08:47

Auslosung der 33. Europameisterschaften: Italien und Ungarn in der "Todesgruppe"

Die Auslosung der 33. Europameisterschaften (Barcelona, 14. bis 28. Juli) fand am 7.3.2018 in Barcelona statt.

16 Herren- und 12 Damenmannschaften waren bei der Auslosung in den " Pots "

 

MÄNNERTURNIER

Die Herrenmannschaft wurde in vier Vierergruppen aufgeteilt.

Titelverteidiger und Olympiasieger Serbien sollte in der Vorrunde keine großen Herausforderungen haben. Die Serben (3. bei den Weltmeisterschaften 2017) spielen gegen Russland, die Slowakei und Rumänien.

Andere Gruppierungen werden ein paar große Derbys erleben.

Weltmeister Kroatien trifft auf Griechenland, das bei den Meisterschaften 2016 in Belgrad sowie bei den Weltmeisterschaften 2017 in Budapest den vierten Platz belegt hat. Neben diesen beiden Teams in der Gruppe werden auch die Türkei und die Niederlande an den Start gehen.

Die Gruppe A wird zweifellos die härteste sein. Ungarn (Bronzemedaillengewinner in Belgrad 2016 und 2. Platz bei den Weltmeisterschaften der vergangenen Saison) und Italien, der Dritte bei den Olympischen Spielen 2016, sollten um den ersten Platz kämpfen. Deutschland kann immer Probleme für Der einzige Außenseiter ist Georgien, aber nichts ist unmöglich.

Gastgeber Spanien spielt in der Gruppe B gegen den Zweitplatzierten Montenegro 2016, Frankreich und Malta.

Gruppe A
Deutschland
Georgien
Italien
Ungarn

Gruppe B
Montenegro
Malta
Frankreich
Spanien

Gruppe C
Kroatien
Türkei
Niederlande
Griechenland

Gruppe D
Russland
Serbien
Slowakei
Rumänien

Nach der Vorrunde qualifizieren sich die Gruppensieger direkt für das Viertelfinale, während die Zweit- und Drittplatzierten im Achtelfinale Crossover-Spiele bestreiten. Die zuletzt platzierten Teams kämpfen um die Plätze 13-16.

FRAUENTURNIER
Frauen wurden in zwei Sechsergruppen ausgelost.

Gastgeber und WM-Silbermedaillengewinner Spanien wurde in der Gruppe B ausgelost, ebenso wie der aktuelle Titelverteidiger Ungarn, Russland (das bei zwei großen Wettbewerben - Weltmeisterschaften 2017 und Olympische Spiele 2016 - die Bronzemedaillen holte), Deutschland, Serbien und die Türkei.

Die Niederlande, der Zweitplatzierte in Belgrad 2016, Italien (2. bei den Olympischen Spielen 2016 und 3. bei den Europameisterschaften 2016), Griechenland, Kroatien, Frankreich und der Newcomer Israel spielen in der Gruppe A.

Gruppe A
Israel
Niederlande
Frankreich
Griechenland
Kroatien
Italien

Gruppe B
Serbien
Russland
Ungarn
Spanien
Türkei
Deutschland

Die ersten vier Mannschaften beider Gruppen kommen ins Viertelfinale, die anderen Teams spielen um die Plätze 9-12.

Pots" für die Auslosung

Vor der Auslosung wurden die Chargen nach der Rangliste der 32. Europameisterschaften in Belgrad 2016 sortiert.

Männer
Los 1: Serbien, Montenegro, Ungarn, Griechenland.
Los 2: Spanien, Italien, Kroatien, Russland.
Los 3: Frankreich, Georgien, Deutschland, Malta, Niederlande, Rumänien, Slowakei, Türkei, Rumänien, Türkei

Frauen
Los 1: Ungarn, Niederlande.
Los 2: Italien, Spanien.
Los 3: Griechenland, Russland.
Los 4: Kroatien, Frankreich, Deutschland, Israel, Serbien, Türkei, Kroatien

Übersetzt aus dem Englischen: Original Ivan Curcic

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Montag, 13 Juli 2015 14:34

Jugendförderpreis geht an Athena Grandis

Der in diesem Jahr zum ersten Mal verliehene Jugendförderpreis der Stadt Illnau-Effretikon geht an Athena Grandis, Wasserballerin, und Neal Wörnhard, Golfer.
Die Stadt Illnau-Effretikon verleiht erstmals einen Jugendförderpreis. Ziel des Preises ist die Ehrung aus-sergewöhnlicher Leistungen bzw. die Förderung besonderer Talente von Jugendlichen oder Jugendgruppen/-mannschaften in den Bereichen Sport, Kultur, Schule/Beruf/Studium oder Gesellschaft. Die Auszeichnung drückt die Wertschätzung der Stadt Illnau-Effretikon gegenüber den Preisträgern/-innen aus und verdeutlicht den Stellenwert deren Leistungen bzw. deren Schaffen in oder für die Stadt.
Athena Grandis, Illnau, spielt seit ihrem 13. Lebensjahr Wasserball. Die gebürtige Italienerin fühlte sich schon immer vom Wasser angezogen und da ihre Brüder begeisterte Wasserballer sind, tat es ihnen Grandis gleich und stellte in der männerdominierten Sportart ihr Talent unter Beweis. Im Mai 2015 wurde sie mit der Wasserball-Damenmannschaft der „Winti Bären“ des Schwimmclubs Winterthur zum dritten Mal U20 Schweizermeisterin. Zuvor gelang es ihr, den Cup-Pokal nach Hause zu bringen. 2014 erzielte Athena Grandis an der Damen U19-Europameisterschaft 6 der 13 Schweizer Tore. Die Gymnasiastin betreibt den Sport als Hobby. „Da Wasserball in der Schweiz leider eine Randsportart ist, war es nicht möglich, das Sportgymasium zu besuchen. Auch ist eine Vereinbarkeit mit Beruf und Wasserballkarriere hierzulande nicht möglich“, erzählt Grandis. Die Nationalspielerin möchte sich beruflich in Richtung Kunst und Design entwickeln; Sport dient ihr als Ausgleich. Allenfalls zieht Grandis einen Auslandaufenthalt in Betracht, um hauptberuflich für ein Wasserballteam zu spielen und Erfahrungen zu sammeln. 
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Dienstag, 09 September 2014 00:00

Auch Ukraine eine Nummer zu gross

Insgeheim hatte man sich erhofft, dass gegen die Ukraine ein zumindest knappes Resultat drin liegt – doch diese Hoffnungen wurden durch die kampfstarken Osteuropäerinnen schnell zunichte gemacht. Die Schweizerinnen starten wohl gut und gingen durch Athena Grandis nach 3 Minuten gar 0:1 in Führung, mussten jedoch zweieinhalb Minuten vor Schluss des ersten Viertels noch den Ausgleich entgegennehmen. Beiden Teams boten sich Chancen zuhauf, doch liess es auf beiden Seiten an Präzision mangeln.

Im zweiten Spielabschnitt ging dann alles sehr schnell – innert gut drei Minuten zogen die Ukrainerinnen auf 7:1 davon, die Vorentscheidung war bereits gefallen. Positiv zu vermerken ist, dass die Schweizerinnen in der Folge während beinahe acht Spielminuten keinen Gegentreffer hinnehmen mussten, ihrerseits jedoch auch keinen ihrer zahlreichen Abschlüsse im Tor unterbrachten.

Es waren dann erneut die Osteuropäerinnen, welche mit 6 Treffern in Folge davonzogen, bevor Sanja Badulescu kurz vor Ende des dritten Viertels auf 13: 2 verkürzen konnte. Zwei weitere Treffer im letzten Spielabschnitt zum 15:2-Schlussresultate besiegelten das Los der unterdessen kraftlos und müde wirkenden Schweizerinnen, welche nun als Gruppendritte morgen Mittwoch (14.30 Uhr) auf Ungarn treffen.

(Dienstag, 8. September 2014 / wb)

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Montag, 08 September 2014 00:00

Schweizerinnen verschlafen den Start

Es waren gerade mal zwei Minuten gespielt, und schon lagen die Schweizerinnen in ihrem ersten Spiel der U19 Europameisterschaften Damen in Ostia/Rom mit 0:5 gegen die favorisierten Italienerinnen in Rückstand. Es war jedoch nicht nur die körperliche, technisch und taktische Überlegenheit der Gastgeberinnen, welche den grossen Unterschied ausmachte. Auch die fehlende Erfahrung des jungen Schweizer Teams führte dazu, dass dieses zu lange brauchte, um zu ihrem Spiel zu finden.

Das 0:11 zur ersten Pause verhiess nichts Gutes, doch gab sich das Team nicht auf, versuchte ihr Spiel zu spielen und wurde Mitte des zweiten Viertels mit dem ersten Tor von Katja Rauber zum 1:16 belohnt. Im dritten Spielabschnitt gelang auch Athena Grandis der erste ihrer drei Treffer und erneut Katja Rauber doppelte im letzten Viertel nach (3:25).

Das Schlussresultat von 5:33 ist hoch, liegt aber im Bereich dessen, was auch einige der vorangegangenen Spiele gezeigt hatte: Die U19-EM wird in einer Zweiklassengesellschaft gespielt, in welcher Russland, Holland, Italien, Spanien, Griechenland und vermutlich auch Ungarn (am ersten Tag spielfrei) dominieren und sich die anderen Teams im Direktvergleich auf Schadensbegrenzungen und das Sammeln internationaler Spielpraxis beschränken müssen.

Headcoach André Kiefner war zurecht zufrieden mit der Leistung seiner Spielerinnen, die gekämpft und nie aufgegeben hatten. Der Schweiz bietet sich am Dienstag (11.30 Uhr) die nächste Chance, gegen die Ukraine, die wohl eher in ihrer Reichweite liegt, erste EM-Punkte zu gewinnen.

(Montag, 8. September 2014 / wb)

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Sonntag, 07 September 2014 00:00

Start zu den U19 Europameisterschaften Damen in Rom

Die U19 Europameisterschaften Damen in Rom haben begonnen!

Die Schweiz spielt ihre erste Partie heute Abend (19.00 Uhr) gegen Gastegeber Italien.

Viertelsresultate der Schweizer Spiele, Fotos und News auf https://www.facebook.com/Swisswaterpolo,
LIVE  WEBCAST auf: http://www.len.eu/LEN/multimedia/webcast.aspx

 

 

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Mittwoch, 03 September 2014 00:00

Vergleich auf höchstem europäischen Niveau

Am Sonntag, 7. September 2014, um 20.00 Uhr startet das Schweizer U19-Team Damen gegen Gastgeber Italien in die U19 Wasserball Europameisterschaften Damen in Ostia/Rom. Die Italienerinnen, Dritte der letzten U19-EM 2012, sind in dieser Partie klare Favoriten und gehören sich wieder zu den Anwärterinnen für die Finalrunde dieser Titelkämpfe. Die Schweizerinnen dürfen sich auf ihren ersten Vergleich mit einem europäischen Topteam freuen und auf ihre Chance gegen die Ukraine (Dienstag, 9. September 2014, 12.30 Uhr) hoffen.

Da das Teilnehmerfeld mit 14 Teams auf vier Gruppen aufgeteilt werden musste, ergibt sich, dass neben den Zweit- auch die Letztplatzierten der beiden Dreiergruppen bereits für die Zwischenrunde qualifiziert sind – die Gruppensieger qualifizieren sich direkt für die Viertelfinale. So steht auch für das Team von Headcoach André Kiefner fest, dass es nach der Gruppenphase noch mindestens zu weiteren drei Spielen antreten kann.

Unabhängig vom Resultat gegen die Ukraine, 10. und Zweitletzte der U19-EM 2012, würde in der Zwischenrunde damit die Niederlande oder Israel auf die Schweizerinnen warten. Doch auch gegen die Ukraine ist die Schweiz Aussenseiterin, verfügen die Spielerinnen doch erst über internationale Erfahrungen aus den vier Spielen des 5-Länderturniers vom August 2014 in Thun.

Die Schweizerinnen reisen am Freitag direkt aus einem letzten Trainingslager in Serbien an, wo die Schwerpunkte vor allem im Schuss- und Techniktraining lagen.

Schlussrangliste Women's Water Polo LEN Under 19 European Championship 2012, Chelyabinsk (RUS)
1. Russland
2. Ungarn
3. Italien
4. Griechenland
5. Spanien
6. Niederlande
7. Grossbritannien
8. Frankreich
9. Deutschland
10. Ukraine
11. Türkei

U19 Wasserball Europameisterschaften Damen in Ostia/Rom, Italien, 7. – 14. September 2014

Gruppeneinteilung
Gruppe A: Niederlande, Ungarn, Israel
Gruppe B: Griechenland, Slowakei, Grossbritannien, Portugal
Gruppe C: Italien, Ukraine, Schweiz
Gruppe D: Spanien, Russland, Türkei, Serbien

Spielplan Gruppenphase
Sonntag, 7. September
12.30 Niederlande – Israel
14.00 Griechenland – Grossbritannien
15.30 Slowakei – Portugal
17.00 Spanien – Türkei
18.30 Russland– Serbien
20.00 Italien– Schweiz

Montag, 8. September
12.30 Portugal – Grossbritannien
14.00 Griechenland – Slowakei
15.30 Serbien – Türkei
17.00 Spanien – Russland
18.30 Niederlande – Ungarn
20.00 Italien – Ukraine

Dienstag, 9. September
12.30 Ukraine – Schweiz
14.00 Spanien – Serbien
15.30 Russland – Türkei
17.00 Ungarn – Israel
18.30 Griechenland – Portugal
20.00 Slowakei – Grossbritannien

Die Erstklassierten qualifizieren sich für das Viertelfinale vom Donnerstag, 11. September, die Zweit- und Drittklassierten spielen am Mittwoch, 10. September, die nächste Runde. Halbfinale und Finale finden am Samstag 13. und Sonntag 14. September statt.

Mittwoch, 10. September
15:30 (19)RM1 2A – 3C (als Gruppendritte)
17:00 (20)RM2 2C – 3A (als Gruppenzweite) 
18:30 (21)RM3 3B – 3D
20:00 (22)RM4 2D – 3B

Donnerstag, 11. September
14:00 (23)13°/14° 4B – 4D
15:30 (24)QF1 WRM1 – 1D (ev. bei Sieg in der Zwischenrunde)
17:00 (25)QF2 WRM2 – 1B (ev. bei Sieg in der Zwischenrunde)
18:30 (26)QF3 WRM3 – 1C
20:00 (27)QF4 WRM4 – 1A

Freitag, 12. September
17:00 (28)QF5 LRM1 – LRM3 (ev. bei Niederlage in der Zwischenrunde)
18:30 (29)QF6 LRM2 – LRM4 (ev. bei Niederlage in der Zwischenrunde)

Samstag, 13. September
12:30 (30)11°/12° LQF5 – LQF6
14:00 (31)9°/10° WQF5 – WQF6
15:30 (32)SF1 LQF1 – LQF3
17:00 (33)SF2 LQF2 – LQF4
18:30 (34)SF3 WQF1 – WQF3
20:00 (35)SF4 WQF2 – WQF4

Sonntag, 14. September
15:00 (36)7°/8° LSF1 – LSF2
16:30 (37)5°/6° WSF1 – WSF2
18:00 (38)3°/4° LSF3 – LSF4
19:30 (39)1°/2° WSF3 – WSF4

(Mittwoch, 3. september 2014 / wb)

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Sonntag, 15 September 2013 00:00

U19-Nati Damen mit konkretem Ziel

Nun steht es fest: Im LEN-Kalender sind Datum und Austragungsort für die Damen-U19-Europameisterschaften 2014 definiert. Im Turnier, welches vom 7. - 14. September 2014 in Rom stattfinden wird, werden auch die Schweizerinnen mitspielen. Denn nun steht auch fest, dass das Team nicht den Weg über ein Qualifikationsturnier gehen muss, sondern direkt qualifiziert ist.

 „In den nächsten zwei Jahren soll sich dieses Team an der EM in ihrer Altersklasse unter die ersten Zwölf spielen, mittelfristig ist dies auch das Ziel für eine Damennationalmannschaft, die daraus wachsen soll“, hatte Naticoach André Kiefner in diesem Jahr seine Strategie definiert.

Der Headcoach schätzt den Leistungsstand seines Teams bereits als gut ein und ist zuversichtlich, dass er mit dem dünnen Kader die gesteckten Ziele erreichen kann. Denn wichtiger als die Breite des Kaders ist das Commitment welches die Spielerinnen für den Leistungssport abgegeben haben. Und an der Motivation hat es bisher nie gefehlt – diese dürfte mit dem klaren Ziel vor Augen nun noch gewachsen sein.

(Donnerstag, 03. April 2014 / wb)

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